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Wo sind Sandra, Nicole, Stefan und Daniel?

Mittwoch, 6. August 2008, 13:28 Uhr, Aktualisiert 19:18 Uhr

Die beliebtesten Namen von 1987

Sandra, Nicole und Sabrina waren einst auch schwer angesagt – diese drei Namen standen vor genau 20 Jahren bei den Mädchennamen in der Deutschschweiz ganz oben. Seither hat das Dreiergespann kräftig an Boden verloren. Bei den Knaben sieht es nicht anders aus.

Ein Baby, aus nächster Nähe aufgenommen. Sichtbar ist verschwommen ein Teil des Gesichtes.
Wer auf Einzigartigkeit beim Namen Wert legt, sollte sich auf die hinteren Ränge konzentrieren. (colourbox)

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Sandra, die Spitzenreiterin von vor 20 Jahren, schaffte es 2007 nicht einmal mehr unter die ersten 50 in der Deutschschweiz. Auch die Nicoles und Sabrinas sucht man dort vergeblich. In der italienischen Schweiz haben es die beiden immerhin noch auf die Ränge 8 respektive 37 geschafft.

Dieses Schicksal teilen die einst drei «besten» Mädchen mit Michael, Daniel und Stefan, dem männlichen Siegertrio von 1987. Michael hat in den letzten zwei Jahrzehnten satte 39 Ränge eingebüsst, schafft es mit Rang 40 aber noch in die «Top 50».

Daniel und Stefan hat es härter erwischt. In der Deutschschweiz rangiert Daniel zwar nicht mehr unter den ersten 50, in der italienischen Schweiz schafft er es dafür auf Rang 12 und in der romanischsprachigen Schweiz sogar auf den 1. Platz – bei allerdings nur gerade drei Neugeborenen dieses Namens ein kleiner Trost. Stefan hat es in keiner Region mehr unter die besten 50 geschafft.

Einige traditionelle «alte» Namen hatten es schon vor 20 Jahren schwer. Einen Hans oder Fritz, Walter, Rudolf, das Trudi, Vreni, Ida und Margrit sucht man schon in den Listen der beliebtesten Namen von damals vergeblich. Darum aufgepasst, werdende Eltern: Wer sein Kind heute so tauft, kann sich einer Sache fast sicher sein – das Kleine wird ein Individualist sein. Zumindest, was den Namen angeht.

(sf/schl)

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