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Schweizer spielen weniger Lotto

Mittwoch, 6. August 2008, 9:39 Uhr, Aktualisiert 14:00 Uhr

Einbruch beim Lotterie- und Wettmarkt

Die Schweizerinnen und Schweizer haben erstmals seit dem Jahr 2000 weniger Geld für Lotterien und Wetten ausgegeben. Der Umsatz lag letztes Jahr mit 2,73 Milliarden Franken um 70 Millionen unter dem Rekordumsatz von 2,8 Milliarden Franken im Vorjahr.

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Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht das einer Ausgabe pro Person von 360 Franken (2006: 374 Franken). Dies ist der Lotteriestatistik 2007 des Bundesamtes für Justiz zu entnehmen.

Um fast ein Viertel zurückgegangen ist der Umsatz bei Euro Millions. Mit noch 413 Millionen Franken hat diese Lotterie ihren Platz als umsatzstärkstes Produkt bereits nach einem Jahr wieder an Swiss Lotto verloren, das den Umsatz um rund 38 Prozent auf 569 Millionen Franken steigern konnte.

Der Gesamtumsatz bei den Sportwetten Toto und Sporttip stieg um eine Million auf 61 Millionen Franken. Die Lotteriegesellschaften Swisslos und die Loterie Romande haben die rechtliche und operative Verantwortung für die Sportwetten per Anfang 2007 von der Sport-Toto-Gesellschaft übernommen.

Swisslos und Loterie Romande schütteten 2007 insgesamt 523 Millionen Franken an die kantonalen Lotterie- und Sportfonds sowie an verschiedene direkt begünstigte Sportdachverbände aus. Im Vorjahr waren es 586 Millionen gewesen.

(sda/ap/hesa)

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