International
Millionenverluste bei Burma-Hilfe
UNO beklagt schlechte Wechselkurse
Von den internationalen Hilfslieferungen für die Opfer der Zyklonkatastrophe in Burma gehen Millionenbeträge durch einen ungünstigen Wechselkurs verloren.
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Rund 10 Millionen Dollar der bisher gespendeten 200 Millionen Dollar seien durch den Umtausch in die Landeswährung verloren gegangen, bestätigte der UNO-Nothilfekoordinator John Holmes in New York.
«Das ist ganz klar unakzeptabel, und wir versuchen, dieses Problem anzugehen», sagte Holmes. Er habe darüber bereits mit Regierungsvertretern in Burma gesprochen, und ihm sei eine praktische Lösung versprochen worden. Die Vereinten Nationen tauschten jedoch nach den Wechselkursbedingungen des offenen Markts in Burma und nicht nach einem künstlichen Kurs der Militärjunta, betonte Holmes.
Die Vereinten Nationen hatten zu Spenden im Umfang von fast 482 Millionen Dollar für Burma aufgerufen. Durch den Zyklon sind wahrscheinlich 140'000 Menschen umgekommen. Zwei Millionen Menschen in den Katastrophengebieten sind auf Hilfe angewiesen.
(sda/buet)
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