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Akten zum Jungfrau-Drama geöffnet

Sonntag, 27. Juli 2008, 14:48 Uhr, Aktualisiert 14:56 Uhr

Erste Opferfamilien nehmen Einsicht in die Akten

Etwas mehr als ein Jahr nach dem tödlichen Absturz von sechs Armeeangehörigen auf einer Bergtour an der Jungfrau haben die ersten Opferfamilien Einsicht in die Akten der Militärjustiz erhalten.

Lawine, die am 12. Juli 2007 das Leben von sechs Rekruten forderte.
An der Jungfrau wurden am 12. Juli 2007 sechs Rekruten von einer Lawine in den Tod gerissen. (reuters)

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Zum Inhalt der Akten sind keine Angaben gemacht worden. Dieser unterstehe dem Untersuchungsgeheimnis, erklärte eine Sprecherin der Militärjustiz. Die Untersuchungen stehen kurz vor dem Abschluss.

Am 12. Juli 2007 waren zwölf Rekruten mit zwei Bergführern unterwegs zum Jungfraugipfel. Etwas unterhalb, beim Rottalsattel, stürzten sechs Rekruten ab, wahrscheinlich mitgerissen von einer Lawine.

Nach dem Jungfrau-Drama erschütterte ein weiteres Militärunglück die Schweiz. Auf der Kander bei Wimmis BE kamen am 12. Juni dieses Jahres fünf Soldaten beim Riverrafting ums Leben. Dieser Unfall warf erneut Fragen über die Sicherheit in der Armee auf.

(sda/ster)

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J. grunberg, berlin

Verfasst am: 27.7.2008 19:20

Versagen der militärischen Struktur

Als ehem. Offizier haben sich für mich da... mehr

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