International
USA warnen Moskau
Chávez bietet Russland «Hilfe» an
Die USA haben Russland vor einer Stationierung von Langstreckenbombern auf Kuba gewarnt. Damit würde «eine rote Linie für die USA überschritten», sagte der designierte Luftwaffen-Chef General Norton Schwartz bei einer Anhörung des Senats in Washington. Die USA könne Russland nur raten, «diesen Ansatz nicht zu verfolgen».
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Die russische Zeitung «Iswestija» hatte am Montag unter Berufung eines namentlich nicht genannten Offiziers berichtet, Militärs in Moskau erwägen die Verlegung von schweren Langstreckenbombern nach Kuba. Dies sei als Antwort auf das geplante US-Raketenabwehrsystem in Mitteleuropa gedacht.
«Es sind derzeit nur Überlegungen, aber das heisst nicht, dass nichts Reales dahinter steckt», sagte der Offizier den Angaben der Zeitung zufolge. Konkret handele es sich um strategische Bomber des Typs Tu-160 und Tu-95MC. Russland hatte einen zu Sowjetzeiten angelegten Stützpunkt im kubanischen Ort Lourdes 2001 aufgegeben.
Der venezolanische Präsident und USA-Kritiker Hugo Chávez hat indes bei seinem Besuch in Moskau Russland die Errichtung von Militärstützpunkten in seinem Land angeboten.
«Russland hat viele Möglichkeiten, sich in der Welt in Stellung zu bringen. Wenn die russischen Streitkräfte gern in Venezuela Basen errichten möchten, sind sie herzlich willkommen», sagte Chávez.
Angesichts der umstrittenen US-Raketenabwehrpläne in Mitteleuropa hatte Moskau der Führung in Washington mit Gegenmassnahmen gedroht. Die russischen Streitkräfte hatten am Vortag unter anderem die Verlegung von schweren Langstreckenbombern nach Kuba ins Gespräch gebracht.
Russland ist gegen die Stationierung von US-Abwehrraketen in Polen und einer Radaranlage in Tschechien, weil es sich dadurch von Washington in seiner Sicherheit bedroht sieht. Venezuela liegt aus russischer Sicht ähnlich günstig wie Kuba.
«Wir werden die Flaggen hissen, die Trommeln schlagen und Lieder dazu singen, weil dann unsere Verbündeten hier sind, mit denen uns die gleiche Sichtweise auf die Welt verbindet», lobte Chávez bei einer Pressekonferenz die russische Führung.
Der venezolanische Präsident ist ein Erzfeind der USA. Washington beobachtet seine engen Beziehungen zu Russland mit Argwohn.
Chávez hält sich bis Mittwoch in Russland auf. Er kündigte an, in den kommenden Jahren über Kredite Milliarden in den Kauf von Waffensystemen zu investieren, um die Armee des lateinamerikanischen Landes zu modernisieren.
Venezuela gilt als grösster und wichtigster Käufer russischer Rüstungsgüter in Lateinamerika mit einem Volumen von bisher vier Milliarden US-Dollar.
Der russische Präsident Dmitri Medwedew und Chávez einigten sich bei einem Treffen zudem auf eine engere Zusammenarbeit im Energiesektor. Russland und Venezuela seien zwei grosse Öl- und Gasmächte, deren Handeln über die Frage der Energiesicherheit bestimme, sagte Medwedew nach den Gesprächen. «Wir werden zusammenarbeiten, aber unsere Kooperation richtet sich nicht gegen Drittstaaten», versicherte der russische Staatschef.
Die USA haben die angekündigten Waffenlieferungen Russlands an Venezuela kritisiert. Das geplante Waffengeschäft in Milliardenhöhe zwischen beiden Ländern würde die Verteidigungsbedürfnisse des lateinamerikanischen Staates klar überschreiten, sagt ein Sprecher des Aussenministeriums in Washington am Dienstag. Washington habe Moskau in der Vergangenheit bereits mehrfach seine Besorgnis über die Aufrüstung von Präsident Hugo Chávez mitgeteilt.
(sda/bosl)
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P. Feher, Geuensee
Verfasst am: 24.7.2008 10:11
Raketen aus dem Iran??
Man sollte ein bischen mehr über den Iran... mehr
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W. Wieser, St. Augustine
Verfasst am: 24.7.2008 2:55
Dummes Saebelrasseln
Anscheinend wollen viele Leute nicht sehen um was... mehr
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O. toneatti, bern
Verfasst am: 23.7.2008 18:49
clevere amis
sollten über tschechien oder polen mit diesem... mehr
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