Wirtschaft
PostFinance trotzt Finanzkrise
Positiver Geschäftsverlauf im 1. Semester
Die PostFinance hat im ersten Semester dieses Jahres einen positiven Geschäftsverlauf verzeichnet. Das Gesamtvolumen der Kundengelder stieg im Vergleich zum Jahresende 2007 um 7,8 Prozent auf 47,1 Milliarden Franken, die weltweite Finanzkrise hinterliess nur geringe Spuren. Das Finanzergebnis wird als solid bezeichnet.
Wie das Unternehmen mitteilte, wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund 39'000 neue Kundinnen und Kunden gewonnen. Das sind 8000 Neukunden mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Zahl der geführten Kundenkonten stieg im Vergleich zum Jahresende um rund 125'000. Das Gesamtvolumen der Kundengelder erhöhte sich seit Jahresbeginn von knapp 43,7 Milliarden Franken auf 47,1 Milliarden Franken. Der durchschnittliche Personalbestand nahm um knapp 150 Einheiten zu, neue Stellen wurden vor allem im Bereich der Kundenberatung geschaffen.
Wegen der fehlenden Banklizenz musste PostFinance nach eigenen Angaben rund die Hälfte ihrer Kundengelder im Ausland anlegen und damit höhere Risiken eingehen als andere Schweizer Retailbanken. Dennoch habe man die weltweite Krise auf den Finanzmärkten bisher relativ unbeschadet überstanden.
Insgesamt spricht PostFinance von einem «sehr soliden finanziellen Ergebnis» im ersten Semester 2008. Die detaillierten Halbjahreszahlen der Post und ihrer Unternehmensbereiche werden Ende August publiziert.
(ap/fasc)



