International
Pontifex trifft Missbrauchsopfer
Verbände: Eine Geste reicht nicht
Papst Benedikt XVI. hat sich zum Abschluss seines Australienbesuchs mit Opfern getroffen, die als Minderjährige von Priestern sexuell misshandelt worden sind. Der Papst habe zwei Frauen und zwei Männer in einer privaten Messe empfangen und sich ihre Geschichte angehört, teilte der Vatikan mit.
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Mit seiner «väterlichen Geste» habe Benedikt erneut sein tiefes Mitgefühl gegenüber den Betroffenen zeigen wollen, um ihnen Trost zu spenden.
Bereits am Samstag hatte sich der Papst erstmals direkt für die sexuellen Übergriffe auf Kinder und Jugendliche durch australische Würdenträger entschuldigt. Die Misshandlungsfälle seien zutiefst beschämend und hätten auch das Ansehen der katholischen Kirche beschädigt. Die Täter müssten bestraft werden.
Opferverbänden reichten die Worte des deutschen Papstes allerdings nicht aus. «Eine Entschuldigung ist nicht genug. «Opfer wollen Taten, keine Worte», hatte etwa die Gruppe «Broken Rites» erklärt. Die australische Kirche versuche nach wie vor, Missbrauchsfälle zu vertuschen.
Bislang sind in Australien 107 Mitglieder der katholischen Kirche wegen sexueller Misshandlung von Minderjährigen verurteilt worden. Die Dunkelziffer dürfte nach Angaben von Opferverbänden in die Tausenden gehen.
(sda/halp)
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C. paola, Delèmont
Verfasst am: 23.7.2008 0:22
Romische Sekte
Dieser Sekte aus Vatikan sollte mann endlich... mehr
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M. Davis, New hampshire
Verfasst am: 21.7.2008 17:01
keine Angst
nicht nur der Papst wird abgeschafft, denn ich... mehr
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W. kohl, basel
Verfasst am: 21.7.2008 13:34
Päpste ein Vorbild?
Wohl kaum, denn wer hat das Zöllibat erfunden?... mehr
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