Schweiz
Wusste Schmid von den Vorwüfen?
Couchepin will Dossier persönlich verfolgen
Verteidigungsminister Samuel Schmid gerät weiter unter Druck: Die «SonntagsZeitung» meldet, dass er über die Details der Anklage gegen Armeechef Roland Nef informiert war. Bundespräsident Pascal Couchepin hat derweil bekannt gegeben, die Glaubwürdigkeit von Nef müsse untersucht werden. Er werde das Dossier persönlich verfolgen.
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Wie die «SonntagsZeitung» vermeldet hat, war der Bundesrat und VBS-Chef offenbar doch über die Vorwürfe der Ex-Freundin von Armeechef Roland Nef informiert.
Das Blatt schreibt, es habe den Verteidigungsminister bereits am 27. Juni 2008 informiert. Schmid seien Auszüge der Anklage und der Inhalt der Anschuldigungen zugestellt worden. Die Zeitung habe den VBS-Chef zu einer Stellungnahme aufgefordert. Schmid soll nur mit dem Eingeständnis, dass er vom hängigen Strafverfahren zum Zeitpunkt der Wahl wusste, reagiert haben.
An der Medienkonferenz Schmids vom Freitag, sagte der VBS-Chef, er kenne die Details zu den Vorwürfen nicht. Ein VBS-Sprecher sagte am Sonntag, es treffe zu, dass das VBS von der «SonntagsZeitung» vor dem ersten Artikel eine Anfrage erhalten habe.
Am Sonntag hat sich auch Bundespräsident Pascal Couchepin zu den Vorwürfen an Armeechef Roland Nef geäussert. Couchepin sagte, dass das Problem der persönlichen Glaubwürdigkeit von Nef untersucht werden müsse. Er verfolge das Dossier persönlich mit.
Nach den neusten Vorwürfen an Nef in der Sonntagspresse habe er festgestellt, dass die Vorwürfe an den Armeechef auf die Zeit vor dessen Amtsantritt zurückgingen, liess Couchepin über seinen Sprecher Jean-Marc Crevoisier ausrichten. Vom rein beruflichen Standpunkt aus sei dem Armeechef nichts vorzuwerfen, hiess es weiter.
(sf/ap/sidd)
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W. kohl, basel
Verfasst am: 21.7.2008 13:39
Bravo
@K.Lampertz, ein Bravo auf Ihre Äusserung! Es... mehr
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J. Werz, Ipsach
Verfasst am: 21.7.2008 11:33
Herren Schmid und Nef
Wenn man was sagt, muss man die Wahrheit sagen;... mehr
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H. Bühler, Weiach
Verfasst am: 21.7.2008 11:17
Wohlfühl-Gremium Bundesrat
Anhand der "Äusserung", die eigentlich... mehr
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