Schweiz
Parteien von Schmid enttäuscht
Versöhnliche Worte nur von der CVP
Bundesrat Samuel Schmid habe die Affäre Nef «unterschätzt», diese «beschönigt» und «konfus gehandelt». Zu diesem Schluss kommen die politischen Parteien nach dem Auftritt von Schmid. Zudem gebe es noch viele offene Fragen.
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Dass Bundesrat Samuel Schmid Armeechef Roland Nef den Rücken stärkt, ist für die SP «nicht nachvollziehbar». Für Vizepräsidentin Jacqueline Fehr (ZH) fehlt Nef vor allem die Eigenschaft, «in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren», wie Fehr gegenüber der «Tagesschau» sagte.
Die SVP sieht sich in ihrer Meinung gestärkt, dass «das VBS gravierende Führungsmängel aufweist».
Enttäuscht von Schmids Auftritt sind auch die Grünen. Für Grüne-Präsident Ueli Leuenberger (GE) war dieser «wenig überzeugend», «konfus» und werfe «mehr Fragen auf, als er Antworten gibt». Die Grünen verlangen deshalb noch in der Sommerpause die Einberufung der beiden Sicherheitspolitischen Kommissionen.
Auch die FDP will die Diskussion um die Affäre Nef weiterführen. «Es braucht jetzt endlich eine Diskussion im Gesamtbundesrat», sagte FDP-Präsident Fulvio Pelli der «Tagesschau». Es gebe noch zu viele offene Fragen.
Versöhnlicher zeigt sich die CVP: «Wir sind froh, dass Bundesrat Schmid die Fakten auf den Tisch gelegt hat», sagt CVP-Vizepräsidentin Ida Glanzman (LU). «Die Rückendeckung für seinen Armeechef ist für die CVP ein Vertrauensbeweis für Roland Nef.»
(sf/meip)
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R. Bolliger, Orpund
Verfasst am: 19.7.2008 16:55
Eine "gäbige" Situation!
Der fraktionslose und parteilose (er hat sich nie... mehr
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N. Vinh, Arbon
Verfasst am: 19.7.2008 4:26
übertrieben?
Ich weiss nicht was unsere Politiker manchmal... mehr
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M. Jnglin, Zürich
Verfasst am: 18.7.2008 18:50
sp/svp/fdp/cvp
ja die sp: frau fehr, herr nef hat doch einen... mehr
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