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Schweiz erhält US-Amtshilfegesuch

Donnerstag, 17. Juli 2008, 17:00 Uhr

Unterstützung bezüglich UBS-Steueraffäre

Die USA ersuchen die Schweiz um Amtshilfe bei den Ermittlungen der US-Steuerfahnder gegen die UBS. Die Eidg. Steuerverwaltung werde das Gesuch nun «analysieren und behandeln», hiess es beim Eidg. Finanzdepartement.

Eingang einer UBS-Filiale in den USA. Eine Person läuft vor dem Eingang vorbei.
Der UBS und einem ihrer Ex-Vermögensverwalter wird Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen. (reuters)

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Die US-Steuerbehörde IRS habe das Gesuch um Amtshilfe gestützt auf das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und den USA gestellt.

Der Eingang des Gesuchs hatte sich abgezeichnet, nachdem die USA am 11. Juni ein allgemeines Zusammenarbeitsgesuch gestellt hatten. Darin wurde um Amts- und subsidiär auch um Rechtshilfe ersucht.

Im Zusammenhang mit den Vorwürfen der US-Behörden gegen die UBS führt die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) auch eine eigene aufsichtsrechtliche Untersuchung gegen die Schweizer Grossbank und Mitarbeiter durch.

Die UBS ist aufgrund eines Gerichtsverfahrens gegen den früheren Vermögensverwalter Bradley Birkenfeld in den USA unter Beschuss geraten. Birkenfeld und mit ihm der UBS wird vorgeworfen, reichen Amerikanern geholfen zu haben, Steuern zu hinterziehen.

Ein Untersuchungsausschuss des US-Senats befragt derweil zwei hochrangige Mitarbeiter der UBS. Birkenfeld selbst hatte sich bereits Mitte Juni vor einem Gericht in Florida für schuldig bekannt.

(sda/bers)

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