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Verfahren nach Kander-Unfall ausgedehnt

Mittwoch, 16. Juli 2008, 13:58 Uhr, Aktualisiert 20:27 Uhr

Vorgesetzter des Kommandanten im Visier

Die Militärjustiz hat das Strafverfahren nach dem tödlichen Schlauchbootunglück im Berner Oberland vom vergangenen 12. Juni ausgedehnt.

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Verfahren wird ausgedehnt

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Neu wird auch gegen den Vorgesetzten des Kompaniekommandanten ermittelt, wie die Sprecherin der Militärjustiz bekannt gab. Es werde abgeklärt, ob ein allfälliges strafrechtlich relevantes Verhalten des Vorgesetzten vorliege.

Dabei würden die gesamten Umstände des Wiederholungskurses und des Kadervorkurses unter die Lupe genommen. Das Verfahren sei formell bereits am vergangenen 4. Juli ausgedehnt worden, sagte die Sprecherin weiter und bekräftigte, dass bis zum Abschluss die Unschuldvermutung gelte.

Eine Ausdehnung auf weitere Personen sei nicht ausgeschlossen. Bisher hatte sich das Verfahren nur gegen den Kompaniekommandanten gerichtet, und zwar wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung.

(ap/bosy)

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