Wirtschaft
Ex CS-Mitarbeiter im Visier der US-Behörden
Bankern wird Täuschung Vorgeworfen
Zwei ehemalige Mitarbeitende der Credit Suisse werden von den US-Aufsichtsbehörden unter die Lupe genommen. Wegen dieser «verbotenen Aktivitäten» arbeiteten die Beiden nicht mehr bei der Credit Suisse, teilte die Bank mit.
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Die beiden Ex-Mitarbeitenden hätten ihre Verpflichtungen gegenüber der CS und ihren Klienten verletzt. Als dies vor knapp einem Jahr bekannt wurde, habe sie die Bank sofort suspendiert und die Aufsichtsbehörden eingeschaltet. Seit September 2007 arbeiteten die Beiden nicht mehr für die Bank, heisst es in der Mitteilung der Bank.
Laut einem Bericht der US-Wirtschaftszeitung «Wall Street Journal» ermittelt die US-Justiz gegen die beiden ExMitarbeitenden. Untersucht werde, ob sie beim Verkauf von Auction Rate Securities (ARS) Investoren mit falschen Angaben getäuscht haben. ARS sind Anleihen mit langer Laufzeit, deren Zinssatz aber in kurzen Abständen bei Auktionen neu festgesetzt wird.
Mit diesen Instrumenten finanzieren sich vor allem Gemeinden und öffentlichrechtliche Institutionen. Der ARS-Markt ist im Februar im Zuge der Finanzkrise mangels Nachfrage der Investoren praktisch zusammengebrochen.
Auch CS-Konkurrent UBS ist wegen den ARS in den USA mit einem Rechtsstreit konfrontiert. Wie Mitte Juni bekannt wurde, hat die Wertpapierhandelsaufsicht von Massachusetts die UBS wegen angeblichen Anlegerbetrugs auf Schadenersatz verklagt.
Der oberste Finanzmarktaufseher des Bundesstaats beschuldigt die beiden Tochtergesellschaften UBS Securities und UBS Financial Services des betrügerischen Verhaltens mit ARS.
(sda/olsm)
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