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Besorgnis in Kölliken wächst

Donnerstag, 10. Juli 2008, 17:54 Uhr, Aktualisiert 20:10 Uhr

Beunruhigende Brände in Sondermülldeponie

In der Sondermülldeponie Kölliken (AG) gilt seit zwei Wochen ein Arbeitsstopp - aus Sicherheitsgründen. Drei Mal hat es seit Arbeitsbeginn Anfang Jahr gebrannt. Die örtliche Bevölkerung ist beunruhigt. Die Verantwortlichen diskutieren Krisenszenarien.

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Sondermülldeponie

Am Nachmittag haben sich Vertreter des Kantons mit den Verantwortlichen der Sondermülldeponie getroffen. Thema: Wie soll der Abbau der hochgiftigen Abfälle weitergehen, ohne Menschen zu gefährden? Ergebnisse des Treffens sind noch keine bekannt. In der Bevölkerung mehren sich derweil besorgte Stimmen.

«Die Bevölkerung ist beunruhigt», bestätigt der Kölliker Gemeindeammann Roland Brauen gegenüber «Schweiz aktuell». Die Schliessung der Deponie zeige aber, dass die Verantwortlichen die Brände ernst nähmen, bereit seien zu handeln und ihr Sicherheitskonzept zu überarbeiten. «Das stimmt uns positiv», so Brauen weiter.

Thomas Huber, Feuerwehrkommandant von Kölliken, musste seit Anfang Jahr mehrmals ausrücken. Gegenüber «Schweiz aktuell» erklärte er: «Im Notfall sind wir innerhalb von fünf bis 10 Minuten vor Ort. Wir haben im Vorfeld verschiedene Szenarien rund um die Sondermülldeponie geprobt.»

Eine ehemalige Aktivistin gegen die Sondermülldeponie ist Hertha Schütz-Vogel. Sie kommt aus der Region und ist nicht erstaunt, dass es auf der ehemaligen Deponie schon drei Mal brannte. Bereits in den 80er-Jahren sei es immer wieder zu Bränden gekommen: «Ich bin überzeugt, dass die Räumung mehr als die sechs geplanten Jahre in Anspruch nehmen wird», sagte sie.

(sf/schweizaktuell/sper)

Kommentare aktiv...

M. hurni, Bern

Verfasst am: 14.7.2008 21:21

Kölliken,

wir sind halt noch nicht so weit, dass wir unsere... mehr

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