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Sondermülldeponie ausser Betrieb

Dienstag, 8. Juli 2008, 16:22 Uhr, Aktualisiert 22:37 Uhr

Neues Sicherheitskonzept erforderlich

Die Arbeiten in der Sondermülldeponie in Kölliken (AG) können momentan nicht weitergeführt werden. Weil sich Ende Juni in der Halle überraschend freigelegtes Magnesium entzündete, ist die Sicherheit der Angestellten nicht gewährleistet.

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Rückbau in Sondermülldeponie Kölliken nach Brand gestoppt

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In der Nacht vom 25./26. Juni kam es zum Brand in der Halle, als sich freigelegtes Magnesium, das in der Deponie gelagert war, offenbar unter dem Einfluss von Sauerstoff entzündete. Dies ergaben Recherchen von «Schweiz aktuell».

Das verpuffende chemische Gemisch bildete in der Halle während rund vier Minuten eine gewaltige Feuersäule, die bis zum Dach der Halle reichte und dieses beschädigte. Der Brand verursachte eine massive Rauchentwicklung. Am 26. Juni wurde die Feuerwehr um 03.30 Uhr durch die Brandmeldeanlage alarmiert. Als Sofortmassnahme wurde der Brandherd von einem Bagger zugeschüttet.

Bis ein neues Konzept zur Sicherheit der Angestellten ausgearbeitet ist, können die Arbeiten in der Sondermülldeponie nicht weitergehen. «Dass geborgene Deponiefässer plötzlich zu brennen beginnen, überrascht uns völlig und zwingt uns das Sicherheitsmanagement zu überdenken», sagte Geschäftsführer Jean-Louis Tardent gegenüber «Schweiz aktuell».

Nachdem es bereits Anfangs März und auch im April zu Selbstentzündungen gekommen war, muss nun das betriebliche Sicherheitskonzept neu überdacht werden. Denn würden sich solche Verpuffungen während der Arbeiten ereignen, wäre das Personal ernsthaft gefährdet.

(sf/sidd)

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