International
USA zeigen sich nachgiebig
Neue Regelung für Streubomben
Die USA haben unter internationalem Druck beschlossen, ihre Vorschriften für Streubomben zu ändern. US-Verteidigungsminister Robert Gates unterzeichnete eine Anordnung, wonach künftig mindestens 99 Prozent der Sprengsätze einer Cluster-Bombe bei einem Einsatz detonieren müssen.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Auf diese Weise soll das Risiko verspäteter Explosionen mit Verlusten in der Zivilbevölkerung verringert werden.
Die Anordnung wird für die Zeit nach 2018 verbindlich. Bereits ab Juni nächsten Jahres will das Pentagon seine Bestände an Streubomben reduzieren, die die neuen Anforderungen noch nicht erfüllen. Bei bisherigen Streubomben kommt es üblicherweise bei 10 bis 40 Prozent der als «Bomblets» bezeichneten Sprengsätze nicht zur Explosion.
Der demokratische Senator Patrick Leahy kritisierte die Anordnung des Pentagons als unzureichend. Es sei nicht zu verstehen, warum die Auflagen für die Herstellung von Streumunition erst ab 2018 verbindlich sein sollten.
Nach Unterlagen des Kongresses haben die USA allein in Afghanistan von 2001 bis 2002 mehr als 1200 Streubomben abgeworfen. Diese enthielten rund 250'000 einzelne Sprengsätze. Streumunition wurde auch im Irak und im Kosovo-Krieg eingesetzt.
Die Explosionswirkung erfasst etwa eine Fläche von der Grösse eines Fussballfeldes. Nicht explodierte Sprengsätze stellen danach eine tödliche Gefahr dar. Opfer sind häufig Kinder, die von Form und Farbe der Sprengsätze angelockt werden und sie versehentlich auslösen.
(ap/kokb)
Meldungen im Tagesverlauf
- Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
- Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
- Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
- Sauber mit Problemen im Test
- Konkurrenzkampf in Nati so gross wie nie
- Fernando Gonzalez hört im März auf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Verschneiter Ätna spuckt Lava
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
- 11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón


«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Neue Banknoten kommen frühestens 2013
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Machtkampf im Ferienparadies Malediven
Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
Hersteller will Preis für Gripen senken
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW















F. Nanni, Schagen, SA
Verfasst am: 8.7.2008 18:43
J Simon...
... das ist keine Gaunerei, das ist cool... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
L. Brülisauer, Emmenbrücke
Verfasst am: 8.7.2008 14:37
Bemerkungen
Oh ja, die lieben US-Amerikaner wieder mal. 1. In... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
J. Simon, erlach
Verfasst am: 8.7.2008 12:35
Gaunerei II
...keine Rolle spielen. Solche feigen Rechnereien... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten