Wirtschaft
«Ausgeglichenes» Quartalsresultat für UBS
Steuergutschrift von 3 Mrd. Franken
Die Grossbank UBS stellt für das zweite Quartal dieses Jahres ein «ausgeglichenes bis leicht negatives» Ergebnis in Aussicht. Die weiteren Abschreibungen und Verluste hätten dank dem Abbau von Positionen und Gewinnen aus Absicherungsgeschäften gemindert werden können
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Das Quartalsergebnis enthalte auch eine Steuergutschrift von rund 3 Mrd. Franken als Folge der bis heute angefallenen Verluste, teilte der grösste Schweizer Bankenkonzen mit. Positive Ergebnisbeiträge im Vermögensverwaltungsgeschäft seien durch einen weiteren Verlust der Investmentbank neutralisiert worden.
Negativ war beim grössten Vermögensverwalter der Welt die Nettoneugeldentwicklung im zweiten Quartal. Dies betreffe besonders den Monat April. Im Mai und im Juni habe sich die Situation vor allem im Bereich Global Wealth Management & Business Banking jedoch verbessert.
Die Kernkapitalquote dürfte Ende Juni bei rund 11,5 Prozent liegen. Eine Notwendigkeit, zusätzliches Eigenkapital zu beschaffen, sieht die UBS nicht. In den vergangenen Wochen war über weitere Milliardenverluste der UBS wegen der US-Immobilienkrise spekuliert worden.
Die UBS ist im Urteil von Finanzanalysten trotz des überraschend guten Quartalsausweises noch lange nicht aus dem Schneider. Ohne die Steuergutschrift von drei Milliarden wäre ein Quartalsverlust in der gleichen Grössenordnung entstanden, vermutete ein Analyst von der Zürcher Kantonalbank (ZKB).
Die bisherige ZKB-Schätzung zur operativen Ertrags-Kosten-Entwicklung enthalte Nettowertberichtigungen von gegen sechs Milliarden Franken. Zur Neugeldentwicklung schrieb die ZKB, trotz der von der Grossbank erwähnten Verbesserung in den Monaten Mai und Juni dürfte es auch in diesem Zeitraum einen Nettoabfluss gegeben haben.
Die gleiche Erwartung hegte auch ein Bank-Vontobel-Analyst, der den Mittelabfluss im ersten Quartal auf 12,8 Milliarden Franken bezifferte. Die Erwartungen der Schweizer Presse in den vergangenen Wochen hätten sich bestätigt, wonach die UBS einen Quartalsverlust von zwei bis vier Milliarden Franken zeigen werde.
Ein weiterer Analyst vermutete, dass die UBS bei den Abschreibungen weniger aggressiv als bisher vorgegangen sein könnte und mahnte zur Vorsicht bei der UBS-Aktie.
(ap/bosy)
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M. Eberling, Locarno Monti
Verfasst am: 5.7.2008 15:58
Ospel
Warum um alles in der Welt, kann man eine solche... mehr
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M. hurni, Bern
Verfasst am: 4.7.2008 22:33
UBS,
wir wollen uns überraschen lassen. Es wäre... mehr
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