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Das Präparat eines australischen Unternehmens tönt die Haut, hält für Monate und bietet etwa einen Sonnenschutz von 10. Doch eigentlich hat die Firma die «Bräunungs-Spritze» als Medikament CUV 1647 entwickelt für Menschen mit Sonnenallergie, Lichtempfindlichkeit und hohem Hautkrebsrisiko. Es wurde unter anderem zusammen mit Schweizer Kliniken getestet.
Das künstliche Hormon CUV 1647 wird als Implantat unter die Haut, oberhalb des Hüftknochens gespritzt. Kontinuierlich gibt das Stäbchen nun ein Hormon ab, das pigmentbildende Zellen anregt. Eine Dosis reicht für zwei Monate.
Hoffnung auf frühen Schutz
Zurzeit laufen in der Schweiz zwei Tests. Im Triemli-Spital Zürich läuft eine Phase III-Studie mit absolut licht-intoleranten Patienten.
Chefärztin Elisabeth Minder fasst gegenüber «10vor10» erste Resultate zusammen: «Mit CUV 1647 konnten die Patienten zum ersten Mal in ihrem Leben auf Berge steigen, Skifahren oder ins Strandbad. Die Testpersonen konnten sich durchschnittlich 11 Mal länger am Licht aufhalten.»
Das Universitätsspital plant eine Phase II-Studie mit Hautkrebs-Hochrisiko-Gruppen. Dermatologe Günther Hofbauer: «Wir haben Anhaltspunkte, dass das Medikament vor der Sonne und vor Hautschäden schützt.» Die Hoffnung: das Medikament könnte organtransplantierte Menschen und solche mit hellem Hauttyp früh schützen.
Kommerzielle Hintergedanken
Die Kosmetik-Industrie träumt von einer ganz anderen Wirkung: Tahiti-Teint - Bahamas-Bräune aus der Spritze: mediterraner, langanhaltender Teint ohne Hautalterung.
Bereits werben gewisse Homepages mit gesunder Bräune aus der Spritze. Vor allem Anbieter aus den USA und China verkaufen das nicht zugelassene Medikament bereits im Internet, für 30 Dollar.
(10v10/hues)
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B. butzer
butzer
Verfasst am:
5.7.2008 17:23
benutze das Medikament schon länger.. macht... mehr …
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R. Zundel
Ostermundigen
Verfasst am:
4.7.2008 23:58
verfolge das medikament schon lange und... mehr …
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N. Tschuppert
Geuensee
Verfasst am:
4.7.2008 21:36
Hallo.. Ich selber bin leider wie ein... mehr …
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