Wirtschaft
UBS: «Keine weitere Kapitalerhöhung»
VR erneuert, Aktie auf Talfahrt
Die von der Finanzkrise gebeutelte Grossbank UBS erneuert ihren Verwaltungsrat. Vier der zwölf Mitglieder treten im Oktober zurück. Während die Aktie weiter auf Tauchfahrt ist, dementiert der neue Verwaltungsratspräsident Kurer eine weitere Kapitalerhöhung.
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Die Verwaltungsräte Stephan Haeringer, Rolf Meyer, Peter Spuhler und Lawrence Weinbach treten zurück, wie die UBS mitteilte. Sie sollen an einer weiteren ausserordentlichen Generalversammlung am kommenden 2. Oktober ersetzt werden.
Die Namen der Nachfolgekandidaten wurden noch nicht bekannt gegeben. Zugleich gab die Grossbank die Ernennung von Sergio Marchionne zum Senior Independent Director bekannt. Der Fiat-Konzernchef bleibe unabhängiger Vizepräsident.
Das Revirement im Verwaltungsrat ist eine der Massnahmen, mit denen die UBS den Weg aus der Finanzkrise sucht. Der neue UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer erklärte gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens, die UBS sei aus dem Gröbsten raus. Er glaube nicht, dass die Bank eine weitere Kapitalerhöhung benötige.
Kurer geht zudem davon aus, dass die Grossbank nächstes Jahr wieder schwarze Zahlen schreibe. Nicht äussern wollte sich Kurer zu den kolportierten Verlustzahlen von 2 bis 5 Milliarden Franken im zweiten Quartal.
Mit der UBS-Aktie geht es derweil weiter abwärts. Sie sackte am Dienstag zeitweise unter 20 Fr. ab. Das ist der tiefste Stand seit der Fusion von Bankgesellschaft und Bankverein vor über zehn Jahren.
Bei Börsenschluss war die UBS-Aktie noch 20.30 Franken Wert, minus 5,32 Prozent. Die UBS-Aktie hat damit im Vergleich zum bisherigen Höchststand im Juni des letzten Jahres fast drei Viertel ihres Wertes verloren.
Die Anleger dürften sich auch weniger für die Corporate Governance interessieren als vielmehr für die Höhe eines allfälligen Verlusts im eben zu Ende gegangenen zweiten Quartal. Dazu machte die UBS aber keine Angaben.
Solange dazu keine Klarheit herrsche, dürfte eine substanzielle Kurserholung kaum möglich sein, hiess es bei Wegelin. Analysten erwarten einen Verlust im zweiten Quartal in der Grössenordnung von 2 bis 5 Mrd. Fr.
(ap/sda/bers)
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F. Kaufmann, Emmenbrücke
Verfasst am: 1.7.2008 19:03
Börsenstrategie
Also inzwischen habe ich mir eine eigene ganz... mehr
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M. hurni, Bern
Verfasst am: 1.7.2008 17:52
UBS
in der Bude, mussten wir ja mit den Banken... mehr
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