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Ethos vermisst Aussagen zur Strategie

Dienstag, 1. Juli 2008, 15:46 Uhr, Aktualisiert 17:06 Uhr

Änderungen in der Führung positiv bewertet

Die Anlagestiftung Ethos und die Investmentgesellschaft Olivant begrüssen den von der UBS angekündigten Umbau der UBS-Führungsstruktur im Grundsatz. Ethos-Präsident Dominique Biedermann vermisst aber konkrete Aussagen zur Strategie der Grossbank.

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Der Verwaltungsrat der UBS müsse seine Strategie noch vor der angekündigten ausserordentlichen Generalversammlung vom 2. Oktober darlegen, sagte Biedermann.

Die Einberufung der bereits dritten Aktionärsversammlung in diesem Jahr bezeichnete er als «gute Nachricht». Ethos habe dies gefordert. Zufrieden äusserte sich Biedermann auch zum Rücktritt von vier Verwaltungsräten.

Dagegen vermisst er Angaben zum Geschäftsgang im zweiten Quartal. Die Aktionäre wünschten direkt vom Verwaltungsrat informiert zu werden statt Spekulationen an den Märkten zu hören. Analysten erwarten einen Quartalsverlust von 2 bis 5 Mrd. Franken.

Nach Ansicht der Investmentgesellschaft Olivant des früheren UBS-Konzernchefs Luqman Arnold erlauben es die personellen und organisatorischen Veränderungen dem Verwaltungsrat, sich auf die Klärung der künftigen Gruppenstrategie zu fokussieren.

Arnold gehört zu den schärfsten Kritikern der UBS-Führung. Er hatte sich gegen die Wahl Peter Kurers zum Verwaltungsratspräsidenten gewehrt. Kurer verfüge nicht über die nötigen Voraussetzungen für diese Aufgabe.

Olivant hält einen Anteil von 2,5 Prozent an der UBS.

(sda/sidd)

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