Vermischtes
Schweizer Fanzonen noch einmal voll
Interesse an EURO-Final doch noch erwacht
Zum Europameisterschafts-Finale sind die Fussballfans noch einmal auf die Strasse gegangen. In den Schweizer Host Cities waren die Fanzonen voll. Während in Basel und Zürich die Deutschland-Fans in der Überzahl waren, dominierten in Bern und Genf die Spanien-Fans. In Bern mussten sich die Fans in der Halbzeit vor einem Gewitter aus der Fanzone retten.
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Die Sicherheitskräfte entfernten die Abschrankungen, so dass der Bundesplatz rasch geräumt werden konnte. Zum starken Regen kam auch Hagel hinzu.
Am Sonntagnachmittag hatte in den Fanzonen noch Ruhe vor dem Ansturm geherrscht. Am frühen Abend strömten dann Tausende in die Fanzonen. In Basel verfolgten nach Angaben der Verantwortlichen 30’000 bis 40’000 Personen die letzten Partie der Fussball-Europameisterschaft in einer Fanzone.
Die Farben Schwarz, Rot und Gold prägten die grösste Fanzone auf dem Kasernenareal, doch auch Spanien-Fans waren zugegen. Es seien keine nennenswerte Zwischenfälle zu vermelden, sagten die Sicherheitsverantwortlichen an einer Medienkonferenz vor Spielbeginn.
In Zürich erwartete die Polizei insgesamt 100’000 Personen in der Innenstadt. Sie empfahl den Fussballbegeisterten, nicht zum Public Viewing zu pilgern. Es gebe, teilte die Polizei mit, auch einen EURO-Genuss ausserhalb des Public Viewings.
«Falls Sie sich an einem gemütlichen Platz mit Sicht auf einen Fernseher befinden, bleiben Sie an diesen privilegierten Plätzen», stand in der Polizei-Mitteilung zum Spielbeginn. Die Medien wurden gebeten, diesen Aufruf zu verbreiten. Die Fanzone biete nur noch wenige freie Plätze, begründete die Polizei die Bitte.
Am frühen Abend waren Tausende in Richtung Bellevue geströmt. Obwohl auch in Zürich die Deutschland-Fans in der Überzahl waren, erklangen immer wieder «Eviva-España-Rufe».
In Bern auf dem Bundesplatz waren die rot-gelb gekleideten Spanienfans leicht in der Überzahl. In Genf machten sie die grosse Mehrheit der 40’000 bis 45’000 Fanzonen-Besucherinnen und -Besucher aus.
Nach dem Finale geht es ans Aufräumen. In Basel sollte damit bereits in der Nacht auf Montag begonnen werden. Weil die Satdt am Mittwoch mit Basel Tatoo eine weitere Grossveranstaltung zu bewältigen hat, eilt es mit den Abbauarbeiten.
Die Veranwortlichen der Host City Basel zogen denn auch schon am Sonntagabend vor dem Finalspiel Bilanz. In den Basler Fanzonen und auf den so genannten Überlaufplätzen verfolgten insgesamt 550’000 Personen die Spiele der EURO 2008.
Mit den Besucherinnen und Besuchern im Stadion und auf dem Fanboulevard waren es über eine Million. Sämtliche Erwartungen seien übertroffen worden, schreibt die Host City Basel. Sie dankt der Bevölkerung, welche die Gäste freundlich empfangen habe.
(sda/hues/godc)
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B. Vogler, Zeihen
Verfasst am: 30.6.2008 0:30
CH=Frieden, Freunde und Freude
Bravo an alle. Speziell an die NL-dler. Sie... mehr
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