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Schweiz

Positive Bilanz am Ende der EURO 2008

Sonntag, 29. Juni 2008, 15:51 Uhr, Aktualisiert 30.06.2008, 12:34 Uhr

Lob für Gastgeberländer

Die gemeinsame Austragung der EURO 2008 in der Schweiz und Österreich hat sich laut Bundesrat Samuel Schmid gelohnt. In Wien dankte er dem Partnerland für die «konstruktive» Zusammenarbeit. Auch Bundespräsident Pascal Couchepin und sein österreichischer Amtskollege Heinz Fischer dankten einander für die Teamarbeit.

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Interview mit Bundespräsidenten

«Wir sind am Ende einer angenehmen Periode der Zusammenarbeit», sagte Couchepin. Derselben Meinung war auch Fischer: «Wir haben es beide nicht ins Viertelfinale geschafft, aber gemeinsam haben wir gezeigt, dass wir organisieren können und gute Gastgeber sind.» Gegenüber der «Tagesschau» sagte Fischer: «Wir wissen, dass es eine spannende und gute Europameisterschaft war und darauf können wir stolz sein.»

Couchepin erklärte mit einem schmunzeln: «Es war ein Zeichen der Gastfreundschaft, dass die beiden Mannschaften der Gastgeberländer sofort verloren haben - so gab es mehr Platz für die anderen.»

Dass es auf dem Rasen des Wiener Ernst-Happel-Stadions nicht zum Finalspiel zwischen den beiden EURO-Gastgebern kommen sollte, war bereits nach der zweiten Niederlage der Schweiz entschieden.

Es seien fast alle Hoffnungen in Erfüllung gegangen, sagte der österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, der einzig beim Wetter und dem Abschneiden der beiden Gastgeber-Mannschaften Abstriche machte. «Aus Nachbarn sind Freunde geworden», fügte er an.

Schmid: «Kriminalität sogar gesunken»

Sportminister Samuel Schmid konnte sich dem nur anschliessen und stellte zufrieden fest, dass die immensen Investitionen in die Sicherheit gerechtfertigt waren. «Es ist alles friedlich verlaufen.»

«Die Sicherheitsorgane agierten mit Übersicht, dem nötigen Feingefühl und Konsequenz. Erste Zahlen belegen, dass während der EURO 2008 die Kriminalität in unserem Land sogar zurückgegangen ist», sagte Schmid.

Mit einem weinenden Auge und einer grossen Portion Wehmut blickte der Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes Ralph Zloczower auf die letzten siebeneinhalb Jahre Arbeit zurück. «Ab Montag wird mir etwas fehlen. Es war eine sehr intensive Zeit mit vielen interessanten Erlebnissen», sagte Zloczower.

(ap/sda/bosy)

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