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Entschädigungen in Millionenhöhe?

Samstag, 28. Juni 2008, 13:12 Uhr, Aktualisiert 15:34 Uhr

Armee muss nach Kander-Unfall zahlen

Die Armee hat den Familien der fünf Opfer des Militärunfalls auf der je Kander knapp 14'000 Franken für die Beerdigungen bezahlt. Die Angehörigen dürften zudem Entschädigungen erhalten. Wie hoch diese sein werden, ist aber noch offen.

Portrait Roland Nef
Laut Armeechef Roland Nef sollen die Hinterbliebenen hohe Entschädigungszahlungen erhalten. (keystone)

In einem Interview mit der Zeitung «Le Matin» bestritt Armeechef Roland Nef Informationen, wonach die Armee jeder Familie eine Million Franken versprochen habe, damit diese nicht vor Gericht gingen.

«Das ist falsch», sagte Nef. Die Angehörigen erhielten Entschädigungen in der Höhe, wie sie im Militärversicherungsgesetz vorgesehen seien. Ohne Zahlen zu nennen, gab er aber zu, dass die zur Diskussion stehenden Summen «effektiv sehr hoch» sein würden.

Wie hoch die Entschädigungszahlungen tatsächlich ausfallen würden, hänge von Untersuchungen von Experten der SUVA und von der Militärjustiz ab, sagte Armee-Sprecher Christoph Brunner. Jeder Familie bereits «schnell und unbürokratisch» ausbezahlt habe die Armee eine Pauschale in der Höhe von 13'755 Franken. Diese Summe ist gesetzlich festgelegt.

(sda/olsm)

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