Schweiz
Host Cities ziehen positive Bilanz
EURO 2008 ohne nennenswerte Zwischenfälle
Nach dem letzten Spiel in der Schweiz ziehen die vier Austragungsorte eine positive Bilanz. Mindestens eine halbe Million Menschen besuchten in jeder Stadt die Fanzonen. Ausserhalb der Absperrungen kamen nochmals tausende Fussballfans hinzu.
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In Basel besuchten bisher rund 500'000 Menschen die Fanzonen. Beim Halbfinal Deutschland-Türkei vom Mittwochabend waren es noch einmal rund 50'000. In die ganze Stadt waren mehr als 110'000 Fussballfans geströmt.
Damit seien die Erwartungen erfüllt, teilweise gar übertroffen worden, teilte die Projektleitung EURO 2008 Basel mit. An gewissen Nicht-Spieltagen seien die erwarteten Besucherfrequenzen allerdings nicht erreicht worden. Als Höhepunkt hoben die Basler das Viertelfinal zwischen Holland und Russland mit 180'000 Zuschauern hervor. Nennenswerte Zwischenfälle gab es nicht.
Auch in Bern hatten die Holländer für Stimmung gesorgt. Seit ihrer Abreise wurde es etwas ruhiger in der Bundeshauptstadt: Den Match vom Mittwoch verfolgten nur noch 20'000 Fussballfans in der Fanzone.
Auch in Genf fiel die Bilanz drei Tage vor dem Ende der EURO 2008 fast durchwegs positiv aus. Insgesamt besuchten bis nach dem letzten EURO-Spiel auf Schweizer Boden 540'000 Personen die grosse Fanzone in der Genfer Innenstadt.
Der zuständige Staatsrat sprach vor den Medien von einer «gewissen Magie», welche die Rhonestadt seit dem 7. Juni erfasst habe. Einziger Wermutstropfen war der mangelnde Besucheraufmarsch in der zweiten Genfer Fanzone. Besonders zufrieden zeigte man sich über die «jederzeit friedliche» Stimmung.
Die Stadt Zürich zieht erst am 2. Juli eine Bilanz. Auch in der Limmatstadt wurden aber längst mehr als eine halbe Million Fans gezählt. Das Halbfinalspiel vom Mittwoch lockte nochmals mehr als 100'000 Besucherinnen und Besucher in die Zürcher Fanmeile zwischen Hauptbahnhof und Zürihorn.
Zufrieden ist auch Bundesrat Samuel Schmid. «Bund und Kantone sowie Polizei und Armee haben vortrefflich zusammengearbeitet», sagte er laut einer Medienmitteilung. Für Markus Notter, den Präsidenten der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz, waren nicht zuletzt die WM-Erfahrungen, welche die deutschen und französischen Polizeikräfte mitbrachten, «von unschätzbarem Wert».
(sda/bers)
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