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Grosses EURO-Abschlussfest in Bern

Donnerstag, 26. Juni 2008, 13:22 Uhr, Aktualisiert 14:59 Uhr

Bundesstadt setzt auf Rock und Fussball

Von Freitag bis Sonntag soll die Bundesstadt noch ein letztes Mal so richtig in EURO-Stimmung kommen. Gratis-Konzerte von Headlinern wie Baschi oder Gölä stehen auf dem Programm. In den Fanzonen werden pro Tag noch einmal 50'000 bis 100'000 Leute erwartet.

Die Berner Fanzone auf dem Bundesplatz Bern.
Holland ist ausgeschieden, das Fest in Bern geht jedoch weiter. (reuters)

Die EURO soll in der Stadt Bern mit einem Höhepunkt enden. Neben dem sportlichen Aspekt mit dem zweiten Halbfinal und dem Final vom Sonntag in Wien steht die Musik im Zentrum.

Den Auftakt machen am Freitagabend Börni, Sina und Stiller Has auf dem Bundesplatz. Am Samstag machen Baschi und Gölä ihre Aufwartung. Es soll ein Fest sein für Einheimische und Gäste, wie Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät sagte.

Die Konzentration der Fans im Stadtzentrum habe geklappt. Das zeigten die Probleme von Fancamps und Events ausserhalb der Zentren, so Tschäppät. Die Stadtberner Fanzonen seien zwar teilweise auch an ihre Grenzen gelangt. Ab 150'000 Personen werde es eng in Berns Gassen.

Beim Spiel Deutschland-Türkei am Mittwochabend war die Stimmung im Public Viewing wiederum friedlich. 20'000 Fussballfans fieberten in de Berner Fanzone beim ersten Halbfinal mit.

Die Berner Bevölkerung habe für die Einschränkungen beim Öffentlichen Verkehr, bei Lärm und Urin-Gestank sehr viel Toleranz gezeigt, sagte der EURO-Delegierte Marcel Brülhart. Es seien nur sehr wenige Klagen von Anwohnern der Innenstadt eingegangen. Offenbar «bissen alle auf die Zähne» für die EURO 2008, wie Brülhart sagte.

Auch bei den holländischen Fans, die für die drei Gruppenspiele ihrer Mannschaft zu Hunderttausenden angereist waren, bedankt sich die Stadt Bern. Auf einer neu eingerichteten Homepage können Fotos veröffentlicht und betrachtet werden.

Ein Link zu Bern Tourismus soll dafür sorgen, dass das Interesse der Holländer an Bern nicht abbricht. Nach vier Tagen habe die Seite bereits 10'000 Leser aus 30 Ländern registriert.

(sda/widb)

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