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ETH und IBM forcieren Nanotechnologie

Mittwoch, 25. Juni 2008, 17:14 Uhr, Aktualisiert 26.06.2008, 9:01 Uhr

90 Mio. Fr. für gemeinsames Labor

Die ETH Zürich und das IBM-Forschungslabor Zürich (ZRL) arbeiten künftig im Bereich Nanotechnologie zusammen. Dazu wird auf dem Gelände der ZRL in Rüschlikon ein neues Nanotech-Labor für 90 Millionen Franken errichtet.

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Neues Labor

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wAllein für die technische Infrastruktur werden 30 Millionen Franken veranschlagt. Diese Infrastrukturkosten und die entstehenden Betriebskosten teilen sich die Partner, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von ETH Zürich und ZRL heisst.

IBM übernimmt zusätzlich die Gebäudekosten. Die ETH wird die Räume mieten. Der Grundstein für den Neubau soll im Frühling 2009 gelegt werden. Die Forschungsaktivitäten sollen 2011 beginnen.

Die Forschungsschwerpunkte der beiden Institutionen reichen von Projekten zur Grundlagenforschung bis hin zu angewandter Forschung. Ausserhalb der gemeinsamen Forschungsaktivitäten stehe es den beiden Partnern frei, eigene Projekte zu verfolgen, heisst es weiter. Die Partnerschaft soll mindestens zehn Jahre dauern.

Nanotechnologie ist eine neue Technologie, die Funktionen in einem ausserordentlich kleinen Massstab anwendet. Sie befasst sich mit Strukturen und Prozessen in Dimensionen, die viel dünner als ein menschliches Haar sind.

Nanotech-Anwendungen könnten beispielsweise beitragen zur effizienteren Nutzung von Solarenergie oder zu neuen Arten der Wasseraufbereitung.

Forschungen im Bereich Nanotechnologie erhalten in jüngster Zeit immer wieder Unterstützung. So etwa bekam die Universität Freiburg Mitte Juni 100 Millionen von der Adolphe-Merkle-Stiftung. Die St. Galler Regierung engagiert sich am «Nano-Cluster-Bodensee». Auch das Foschungzentrum für Nanomedizin in Landquart (GR) wird vom Kanton Graubünden und Liechtenstein unterstützt.

(sda/horm)

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