International
Neue Flüchtlingswelle vor Lampedusa
Küstenwache rettet hunderte Menschen
Auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind erneut mehr als 350 illegale Einwanderer gelandet. Die Küstenwache rettete nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA 244 Menschen von einem Boot vor der Küste Lampedusas.
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Ein weiteres Boot mit 53 Menschen an Bord wurde in der Nähe der Insel rund 200 Kilometer südlich von Sizilien abgefangen.
Im Süden von Sizilien landeten ebenfalls zwei Boote mit insgesamt 53 illegalen Einwanderern. Zwölf Menschen gingen bereits in der Nacht an der Küste Sardiniens an Land.
In Italien kommen jeden Sommer Flüchtlinge an, die von Nordafrika aus in meist viel zu kleinen und nicht hochseetauglichen Booten die gefährliche Überfahrt von Afrika nach Europa wagen.
Seit gut einer Woche verzeichnet das Land erneut einen grossen Ansturm illegaler Einwanderer. Das Aufnahmelager in Lampedusa, das normalerweise für 700 Menschen ausgelegt ist, beherbergt laut ANSA bereits jetzt 1500 Immigranten. Lampedusa liegt näher an Nordafrika als an Italien.
Italien erreichten im vergangenen Jahr nach Angaben des Innenministeriums in Rom insgesamt rund 16'500 Flüchtlinge aus Afrika.
(sda/halp)
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