Schweiz
Mit einem Schwarzmarkt-Ticket ans EM-Final?
UEFA kämpft gegen illegalen Handel
Wer ein Ticket für die Halbfinal-Spiele oder gar den Final hat, kann sich glücklich schätzen. Von der grossen Nachfrage profitiert der Schwarzmarkt, wo die Ticket-Preise teilweise vierstellige Höhe erreichen. Wie einfach ist es eigentlich, auf dem Schwarzmarkt an Eintrittskarten heranzukommen?
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Diese Frage hat sich das «EURO 2008 am Mittag»-Team gestellt. SF-Reporter Peter Balzli hat vor dem Viertelfinal Portugal - Deutschland versucht, in Basel an ein Ticket zum Originalpreis zu kommen.
Rund um den Bahnhof Basel bieten etwa 50 Schwarzhändler Tickets an. Dabei stellen sich den Käufern verschiedene Probleme: Einerseits können sie nicht sicher sein, ob die Tickets echt sind. Andererseits ist es höchst umstritten, ob der Handel mit EURO-2008-Tickets legal oder illegal ist.
Auch vor dem Stadion wird noch mit Tickets gehandelt, aber hier sind es Fans, die noch ein Ticket zu viel haben. Hier wird Peter Balzli denn auch fündig, und ergattert für 95 Franken eine Eintrittskarte für das Spiel Portugal - Deutschland.
Woher kommen die Billets, die auf dem Schwarzmarkt verkauft werden und was unternimmt die UEFA dagegen? Der stellvertretende Generalsekretär der UEFA Gianni Infantino ist der Meinung, dass es nicht sehr viele Tickets seien, die auf den Schwarzmarkt gelangten, es seien «ein paar Dutzend».
Aus der Sicht der UEFA sei es illegal, Tickets weiter zu verkaufen. Deshalb würden Namen überprüft, Stichproben gemacht und auch immer wieder Tickets annulliert. Infantino bekräftigt, alles zu tun, «um die Fussballfans zu schützen».
(sf/sprm)
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C. Boesch, Grindelwald
Verfasst am: 24.6.2008 21:44
So so Fussballfans schützen
Diese Aussage ist einfach lächerlich. Sie tuen... mehr
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