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Geheime Atompläne in Schweizer Archiv

Sonntag, 22. Juni 2008, 10:00 Uhr, Aktualisiert 10:35 Uhr

Experten bezeichnen Akten als «sensibel»

Mit der vom Bundesrat angeordneten Aktenvernichtung im Fall der Rheintaler Familie Tinner sind offenbar nicht alle heiklen Atom-Pläne in der Schweiz aus der Welt geschafft worden. Im Staatsarchiv St. Gallen sind Baupläne für einen Autoklaven aufgetaucht, wie er für die Anreicherung von waffenfähigem Uran eingesetzt wird.

Aktenablage in einem Gestell.
Die Akten-Vernichtung des Bundesrates hat offenbar nicht alle brisanten Akten beseitigt. (keystone)

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Eine Expertin des Bundesamts für Energie bezeichnete die aufgefundenen Akten gemäss dem Blatt als «sensibel», wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Für Staaten, die ein illegales Atomwaffenprogramm anstrebten, sei ein solcher Plan wertvoll. Die St. Galler Staatsanwaltschaft hat die Konstruktionszeichnungen mittlerweile versiegelt.

Die Baupläne stammen aus den achtziger Jahren, als die Metallwerke Buchs für das Netzwerk des «Vaters der pakistanischen Atombombe», Abdul Qadeer Khan, Bauteile lieferten. Involviert in die Affäre war auch der deutsche Ingenieur Gotthard Lerch, der derzeit in Deutschland vor Gericht steht.

(sf/buet)

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M. hurni, Bern

Verfasst am: 22.6.2008 13:24

Kleingläubigkeit,

wertvolle Zeit vergangen. Viel blödes... mehr

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