Schweiz
Zusammenstösse nach Kroatien-Türkei-Match
Festnahmen in Zürich - Gewalt in Wien
In den EURO-Städten und in Istanbul haben die türkischen Fans ihren Sieg über Kroatien im Viertelfinal gefeiert. Verschiedentlich kam es zu Zusammenstössen mit kroatischen Fans. In Zürich wurden drei Männer festgenommen.
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In den Schweizer EURO-Städten feierten die türkischen Fans. In Basel, der Stadt mit der grössten türkischen Gemeinde der Schweiz mit 7700 aus der Türkei stammenden Einwohnerinnen und Einwohnern, fuhren die Fans hupend durch die Strassen. In der Stadt am Rhein werden die Türken nächsten Mittwoch auf die Deutschen treffen.
In der Public Viewing Zone am Zürcher Bellevue kam es bereits vor dem Spiel zu einem Streit zwischen türkischen und kroatischen Fans, wie die Stadt- und die Kantonspolizei mitteilten. Dabei wurden drei Männer festgenommen.
Ein 17-Jähriger wurde festgenommen, weil er inmitten der Zuschauenden Feuerwerk abbrannte. Während des Spiels mussten mehrere Dutzend Sicherheitskräfte deeskalierend eingreifen. Nach dem Spiel zogen die enttäuschten kroatischen Fans Richtung Bellevue ab.
Die zunächst positive Stimmung in der Wiener Fanzone schlug nach dem Ausgleich der Türken in der letzten Minute bei einigen Fans in Gewalt um. Am Platz in unmittelbarer Nähe des Rathauses, dem Aufenthaltsort des türkischen Fanblocks, wurden die wenigen kroatischen Fans von aufgebrachten Türkiye-Anhängern attackiert.
In der Türkei selbst löste der Viertelfinal-Sieg über Kroatien einen wahren Jubelsturm aus. Hunderttausende gingen nach Mitternacht in Istanbul und anderen Städten auf die Strassen, um mit Fahnen, Sprechchören und hupenden Autokorsos den Einzug in die Vorschlussrunde zu feiern.
In Istanbul wurden Feuerwerkskörper und Freudenschüsse abgefeuert. Schiffe auf dem Bosporus betätigten ihre Signalhörner.
(sda/bosl)
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