Schweiz
Oranges Fussballfest in Basel
Holländische Fans von Empfang begeistert
Ganz in Orange hat Basel die wohl grösste Party in seiner Geschichte gefeiert. Bereits am Samstagmorgen nahmen vorab holländische Fans die Stadt am Rhein in Beschlag und brachten den Verkehr teilweise zum Erliegen. Bis zum Abend sorgten über 150'000 Fans für ein Fest in Orange.
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Bereits in der Nacht hatten die holländischen Fans, die zum Spiel Holland-Russland angereist waren, zahlreiche Grünflächen in der Stadt in Beschlag genommen. Die offiziellen Fancamps in Pratteln und Bubendorf waren hoffnungslos überfüllt.
Im Verlaufe des Morgens wurde Basel schliesslich ganz in Orange getaucht, aus allen Ecken und auf allen Verkehrswegen strömten die Fans in die Stadt am Rhein.
Vor den deutsch-schweizerischen Grenzübergängen kam es zu Staus, im Bahnverkehr wurden zahlreiche Sonderzüge eingesetzt. Auch der EuroAirport Basel-Mühlhausen fertigte zusätzlich zu den 177 Flügen gemäss Normalbetrieb 32 Charter- sowie 95 Taxiflüge ab.
Ab Mittag gab es in der Innenstadt praktisch kein Durchkommen mehr. Der Trambetrieb wurde eingestellt, für den Privatverkehr war die City gesperrt.
Damit die bis zu 10'000 Fans aus Russland in der orangen Welle nicht ganz untergingen, hat die Stadt Basel sie mit einem «Welcome-Russia»-Transparent und russischen Fahnen willkommen geheissen.
In der Fanzone Kaserne wurde es am Nachmittag so heiss, dass die Feuerwehr einen Löschwagen schickte. Dieser begoss die Feiernden flächendeckend, um sie vor Hitzschlägen zu bewahren. Feiernde nutzten aber auch Stadtbrunnen für ein kühles Bad.
Auch der mit gut 18 Grad noch nicht besonders gemütliche Rhein diente Dutzenden als Abkühlung. Damit freiwillig und unfreiwillig Badenden nichts passierte, patroullierten Boote mit Rettungskräften. Von Zwischenfällen ist bisher nichts bekannt; der Wasserstand ist nicht besonders hoch.
«Es könnte nicht besser sein», sagte ein Sprecher des «Supportersclub Oranje». Auch sei alles gut organisiert und vorbereitet. Toll sei, dass Einheimische sofort mitfeierten.
In Bern seien die Einheimischen beim ersten Spiel wohl von der holländischen Festlawine überrascht worden. Danach aber sei dort wacker mitgefestet worden. In Basel sei jetzt schon der Bär los, noch vor dem ersten Spiel.
(sda/schj)
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R. Burkhard, Bern
Verfasst am: 22.6.2008 11:11
Kleine Schatten auf das Gastgeberland
Schade. Es wären viel mehr Russen gekommen, wenn... mehr
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J. Christen, Basel
Verfasst am: 21.6.2008 18:12
...
ich musste gerade feststellen dass mein kommentar... mehr
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J. Christen, Basel
Verfasst am: 21.6.2008 18:10
entschuldigung...
...falls mein kommentar nicht klar war, ich... mehr
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