Wirtschaft
UBS nimmt Stellung zu US-Untersuchungen
Schweiz und USA verhandeln über UBS
Die UBS nimmt erstmals ausführlich zu den Untersuchungen der US-Behörden im Zusammenhang mir dem Verdacht auf Steuerbetrug Stellung. Die Grossbank schliesst dabei Korrektur- und Disziplinarmassnahmen im eigenen Haus nicht aus. Derweil hält sich eine Schweizer Delegation in den USA auf, um Gespräche mit der US-Justiz zu führen.
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Zum Fall ihres ehemaligen Kundenberaters Bradley Birkenfeld, der die UBS schwer belastet, nahm die UBS zwar nicht direkt Stellung. Sie äusserte sich aber erstmals ausführlich zu den Ermittlungen, die in den USA direkt die Grossbank betreffen.
Es geht demnach um Untersuchungen des US-Justizdepartements und der Börsenaufsicht SEC über das Verhalten der UBS im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Dienstleistungen durch Kundenberater, die in den Jahren 2000 bis 2007 für US-Kunden erbracht worden sind.
Das Justizdepartement untersuche, ob gewisse US-Kunden mit Hilfe von UBS-Kundenberatern versucht hätten, ihre Steuerpflicht zu umgehen.
Die UBS bekräftigte, sie arbeite eng mit den Schweizer und den US-Behörden zusammen. Und zwar mit dem Ziel, in jenen Fällen umgehend Informationen bereitstellen zu können, in denen der Verdacht bestehe, dass solche Offshore-Gesellschaften und deren US-Wertschriftendepots mit der Absicht gegründet und betrieben worden seien, um in den USA Steuerbetrug zu begehen.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die Grossbank UBS hält sich eine Delegation der Schweizer Behörden zurzeit in den USA auf. Es gehe um technische Gespräche mit Vertretern der US-Justiz. Dies bestätigte der Sprecher des Bundesamts für Justiz, Falco Galli, gegenüber der «Tagesschau».
Die Delegation setzt sich aus Vertretern des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD) und des Bundesamts für Justiz zusammen. Nicht bestätigt wurde, dass der Delegation auch Bankenvertreter angehören. Die Gespräche erfolgten nicht im Auftrag des Bundesrats, sondern auf Initiative der zuständigen Behörden, teilte das BJ weiter mit.
Es gehe um Fragen im Zusammenhang mit einem Gesuch des US-Justizdepartements, das am vergangenen 11. Juni in Bern eingetroffen sei. Dafür habe man das direkte Gespräch mit den US-Behörden gesucht. Das BJ hat bisher nicht entschieden, ob auf das US-Gesuch eingetreten wird. Offen ist auch die Frage, ob das Ersuchen unter dem Titel der Rechtshilfe oder der Amtshilfe behandelt wird.
Die UBS ist im Gefolge des Strafverfahrens gegen den ehemaligen Kundenberater Bradley Birkenfeld ins Visier des US-Justizdepartements und der US-Börsenaufsicht SEC geraten.
Birkenfeld hat am Donnerstag in Florida ein Schuldbekenntnis abgelegt und seine ehemalige Arbeitgeberin schwer belastet. Demnach soll die UBS reiche Amerikaner bei der Umgehung des US-Fiskus systematisch unterstützt haben.
(ap/bers/sprm)
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R. Sergi, Bern
Verfasst am: 20.6.2008 22:21
Kleinaktionäre
Anfang Jahr wurde von der Schweizerischen Alters... mehr
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P. Roth, Bern
Verfasst am: 20.6.2008 22:16
Eigennutzen für die US-Banken
...und nebenbei kommt es doch ganz gelegen die... mehr
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K. Lampertz, Wettingen
Verfasst am: 20.6.2008 19:37
Fortsetzung:
... ... kann mehr als katastrophal sein. Wenn die... mehr
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