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Kommandant sagt zum Kander-Drama aus

Donnerstag, 19. Juni 2008, 14:00 Uhr, Aktualisiert 14:00 Uhr

Keine Details zur ersten Einvernahme

Nach dem Militärunfall auf der Kander vom vergangenen Donnerstag konnte nun der verantwortliche Kompaniekommandant befragt werden. Was die Befragung ergeben hat, ist aber noch offen.

Ein Soldat schöpft mit einem Eimer Wasser aus einem schwarzen Gummiboot.
Bei dem Boots-Drama kenterten auf der Kander zwei Armeeschlauchboote. (keystone)

Nach der Einvernahme des Kompaniekommandanten liefen nun weitere Befragungen, sagte eine Sprecherin der Militärjustiz. Zum Inhalt der Einvernahmen oder zu möglichen Erkenntnissen daraus machte sie keine Angaben.

Gesundheitlich gehe es dem Mann den Umständen entsprechend gut. Er befinde sich unter ärztlicher Aufsicht, aber nicht mehr im Spital. Der Kommandant hatte bei dem Boots-Unfall auf der Kander bei Wimmis vor einer Woche einen Kieferbruch erlitten.

Gegen ihn läuft eine Voruntersuchung wegen Verdachts auf mehrfache fahrlässige Tötung und mehrfache fahrlässige Körperverletzung.

Neben dem Kommandanten wurden bei dem tödlichen Drama vier weitere Kadermitglieder der Lufttransport Sicherungskompanie 3 verletzt, vier Männer konnten nur noch tot geborgen werden. Nach wie vor ohne Ergebnis blieb die Suche nach dem letzten der fünf Opfer.

(sda/ap/bers)

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