Schweiz
Intensive Suche nach vermisstem Soldat
Einsatzkräfte beobachten weiterhin die Kander
An der Kander sind Militärangehörige weiterhin im Einsatz, um nach dem letzten Vermissten zu suchen. Vier Armeeangehörige, die am Donnerstag bei einem Bootsunglück starben, konnten bereits geborgen werden.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Beobachtungsposten waren etwa auf Brücken wie jener vor dem Kanderdelta in Einigen (BE) postiert. Andere patrouillierten entlang der Kander. Insgesamt waren rund 100 Militärangehörige im Einsatz. Der Pegel der Kander ist gesunken.
Die Bergung des am Samstag gesichteten Vermissten hatte sich zunächst aber äussert schwierig gestaltet, sagte der Verantwortliche der Seepolizei Thun. Nach mehreren Versuchen musste ein Taucher an einem Pneukran über die Fundstelle gehievt werden. Die Bergung gelang erst nach 22 Uhr. Der Tote stammt aus dem Kanton Zürich, der letzte noch vermisste Armeeangehörige aus dem Kanton Aargau.
Neben der Suchaktion rückt die Frage nach den Hintergründen der Unglücksbootsfahrt ins Zentrum. Die Militärjustiz habe Kenntnis davon, dass der verantwortliche Kompaniekommandant vor dem Unglück eine ausserdienstliche Übung in der Region veranstaltet habe, sagte Silvia Schenker, Sprecherin der Militärjustiz.
Gemäss Medienberichten handelt es sich dabei um einen Anlass der Swiss Army Group (SAG) vom 30. Mai bis am 1. Juni. Auf der inzwischen nicht mehr zugänglichen Internetseite der SAG findet sich die Einladung zu einer Übung «Tonus 08». An dem SAG-Anlass ging es laut Einladung auch um «Infiltrations- und Exfiltrationstechniken (inkl. Abseilen und Schlauchboot)».
Innerhalb der Ermittlungen werde sich zeigen, ob strafrechtlich relevante Tatbestände in diesem Zusammenhang vorlägen, sagte Schenker.
Ebenfalls zeigen werde sich, ob die Untersuchungen allenfalls auf weitere Tatbestände und/oder Personen ausgedehnt würden, hatte Schenker am Samstag an einer Medienkonferenz gesagt. Bereits läuft eine Voruntersuchung gegen den Kommandanten der Kompanie. Diese war wegen Verdachts auf mehrfache fahrlässige Tötung und Körperverletzung eingeleitet worden.
(sda/hues)
Meldungen im Tagesverlauf
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid
- ISS-Bewohner packen den Drachen aus
- Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
- Löw streicht Quartett aus EURO-Kader
- Ägypten: Ex-Regime-Mann gegen Islamist in Stichwahl
- Djokovic souverän in Runde 2
- Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen


Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Golden Gate Bridge im Lichterregen
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
SP könnte Steuerabkommen kippen
Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»


















