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Die Operation am offenen Herzen sei geglückt, freute sich die städtische Baudirektorin Regula Rytz am Vorabend des grossen Bahnhofplatzfestes in der Bundesstadt.
Der Umbau des städtischen Teils des Bahnhofes inklusive neue Christoffelunterführung und neuer Bahnhofplatz kostete rund 100 Millionen Franken. Insbesondere das wellenförmig geschwungene Glasdach über den Platz hatte die Gemüter während der Planungsphase erhitzt.
Vom Volk fast abgelehnt
In der Volksabstimmung hatten der Kreditvorlage nur gerade 51 Prozent der Stimmberechtigen zugestimmt. Für den Umbau wurden schliesslich gerade noch 16 Monate benötigt. Dieser verlief ohne grosse Zwischenfälle, versetzte aber das Stadtzentrum während der Bauphase in einen Ausnahmezustand.
Stadtpräsident Alexander Tschäppät freute sich in seiner Ansprache über die neue Visitenkarte und das neue Eingangsportal zum Weltkulturerbe in der unteren Altstadt. SBB-Chef Andreas Meyer betonte, endlich habe Bern einen Bahnhof, den die Bundesstadt verdient habe. Das Werk sei «wunderschön gelungen».
Feiern mit der Öffentlichkeit
Nach den Reden und der Uraufführung des Dokumentarfilms «50 Jahre Umbau Bahnhof Bern» begab sich die Festgemeinde zum gemütlichen Teil in die neue Christoffelunterführung.
Das Volksfest beginnt am Samstagmorgen um 9 Uhr. Der Platz wird für 24 Stunden für den Verkehr gesperrt.
Bald wieder Baustelle
Der Bahnhof Bern ist der zweitgrösste Bahnhof der Schweiz. Jeden Tag zirkulieren rund 150'000 Personen. Bereits sind neue Ausbaupläne in Diskussion, namentlich ein neuer Tiefbahnhof. Die relativ problemlose einjährige Sperrung des Bahnhofplatzes hat die Vision eines Platzes ohne Durchgangsverkehr neu belebt.
(sda/olsm)
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R. Lantz
Breitenbach
Verfasst am:
31.5.2008 17:56
..so leicht schwebt das geniale neue Dach über... mehr …
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