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International

Burmas Junta will mehr Geld vom Ausland

Freitag, 30. Mai 2008, 12:19 Uhr

Bevölkerung könne auf «Schokoladenriegel» verzichten

Burma hat scharfe Kritik an der ausländischen Hilfe für die Opfer des Wirbelsturms «Nargis» geübt.

Nahaufnahme von Junta-Chef Than Shwe.
Die burmesische Regierung unter Junta-Chef Than Shwe kritisiert die ausländische Hilfe. (reuters)

Bei der Geberkonferenz für die Sturmopfer am Sonntag vergangener Woche hätten die Teilnehmer lediglich 150 Millionen Dollar (157,5 Millionen Franken) zugesagt, obwohl Burma seinen Bedarf für den Wiederaufbau mit elf Milliarden Dollar (11,6 Milliarden Franken) veranschlagt habe, schrieb die Staatszeitung «New Light of Myanmar».

Zugleich betonte das Sprachrohr der Junta, die Bevölkerung komme auch ohne die «Schokoladenriegel» ausländischer Helfer zurecht. Auch auf sich selbst gestellt könnten die Bewohner des besonders stark zerstörten Irrawady-Tals überleben, indem sie Fisch oder die zahlreichen grossen Frösche im Sturmgebiet essen.

«New Light of Myanmar» betonte, die Burmesen seien «erfreut» über das Krisenmanagement der Regierung. «Die Regierung und das Volk sind wie Eltern und Kinder.» Kritik übte die Staatszeitung an einer nicht näher benannten internationalen Finanzinstitution, die Burma Mittel verwehrt habe.

Die Weltbank hatte nach der Sturmkatastrophe mitgeteilt, sie könne Burma keine Hilfen gewähren, weil das Land seit 1998 bei der Abzahlung seiner Schulden im Rückstand sei. Ohne die USA explizit zu nennen, kritisierte «New Light of Myanmar» zudem, dass Washington trotz «Nargis» Sanktionen gegen Burma aufrechterhalte.

(sda/godc)

Kommentare aktiv...

R. Schlappritzi, Arbon

Verfasst am: 30.5.2008 17:10

Schokoriegel!

Man muss diesen fetten Typen nur anschauen, den... mehr

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J. Simon, erlach

Verfasst am: 30.5.2008 13:30

`Reiner Narzissmus`

Man kann diese Nachricht nur noch mit dem reinen... mehr

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J. grunberg, berlin

Verfasst am: 30.5.2008 12:30

Von Sinnen?!

Was man da aus Myamar liest, ist einfach... mehr

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