International
Hausarrest für Aung San Suu Kyi verlängert
Burmesische Oppositionelle verhaftet
Die Militärregierung in Burma hat den Hausarrest für die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi verlängert. Die Politikerin dürfe ihre Wohnung in Rangun weiterhin nicht verlassen, teilten Behördenvertreter mit.
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Die 62-Jährige sei von sieben Behördenvertretern in einer zehnminütigen Besprechung über die Entscheidung informiert worden. Die Friedensnobelpreisträgerin steht seit 2003 ununterbrochen unter Hausarrest. In den vergangenen 18 Jahren verbrachte sie zwölf Jahre unter Hausarrest.
Vor der Bekanntgabe der Entscheidung hatten rund 30 Mitglieder von Suu Kyis Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) versucht, von der Parteizentrale zum Haus der Oppositionsführerin zu marschieren.
Die Polizei habe den Marsch gestoppt und 15 NLD-Mitglieder festgenommen, sagten NLD-Sprecher Nyan Win sowie Augenzeugen. Die Partei erinnerte an den 18. Jahrestag ihres Siegs bei der Parlamentswahl am 27. Mai 1990. Die Militärregierung hatte den NLD-Sieg nie anerkannt.
(sda/bosl/hesa)
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