Vermischtes
Gewalt gegen neue Jugendbewegung
Vorurteile gegenüber Emos
Mit pechschwarzen Haaren und knallengen Jeans treffen sich Jugendliche an Wochenenden am Zürcher Hauptbahnhof. Sie gehören zu einem neuen Jugendtrend in Europa, der sich Emo nennt. Wegen ihres auffälligen Auftretens werden Emos oft zu Opfern von Gewalt unter Jugendlichen, wie «10vor10» berichtet.
Der Name «Emo» kommt von emotional. Emos - egal ob männlich oder weiblich - stehen offen zu ihren Gefühlen. Die Jugendbewegung verbreitet sich in Europa und hat ihren eigenen Musikstil. Diesen bezeichnen Emos als «Emotional Hardcore» oder kurz «Emo-Core». Die Rhythmen sind knallhart, in den Texten verarbeiten die Künstler persönliche Probleme in Liebe oder Beruf. «Ich finde die Emos faszinierend, weil sie anders sind. Den Style finde ich schön», äussert sich ein Emo gegenüber «10vor10».
Weil Emos zu ihren Gefühlen stehen, prallen ihnen oft Vorurteile entgegen, wie «10vor10» berichtet. Andere Jugendliche werfen Emos vor, depressive «Heulsusen» zu sein. Die Tatsache, dass viele Emos offen bisexuell sind, und androgyn auftreten, verstärkt solche Vorurteile zusätzlich. «Du wirst schon mit sehr vielen Klischees konfrontiert», sagt ein Emo-Mädchen in «10vor10».
Vermehrt kommt es deshalb zu Übergriffen gegen Emos. Die Angreifer werden als Emo-Haters bezeichnet. Während die Emos selber auffallend oft Schweizer sind, stammen ihre Gegner meist aus dem Balkan. Die Angreifer schrecken auch vor roher Gewalt nicht zurück.
Auch im Internet schlägt den Emos durch selbsternannte Gegner regelrechter Hass entgegen. Gegen die Bewegung werden Anti-Emo-Songs geschrieben und diese dann ins Netz gestellt. Das Internet dient den Emos aber auch als Plattform, wo sie ihre Probleme in Foren diskutieren.
(sf/frua)
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P. Schär, Zollikofen
Verfasst am: 17.5.2008 20:53
Weichei?
Es braucht sehr viel Kraft, um zu seinen... mehr
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J. Simon, erlach
Verfasst am: 16.5.2008 19:17
Schwäche??
Nichts neues, die Wahrnehmung der Gefühle und... mehr
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