Wirtschaft
Deutsche Bahn wird teilprivatisiert
Beteiligung privater Investoren möglich
Nach langem Hin und Her ist es klar: Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat die Teilprivatisierung des Konzerns beschlossen. Damit wird die Beteiligung privater Investoren an den Unternehmen der Bahn möglich.
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Diese Beteiligung soll nach dem Willen der Grossen Koalition zunächst auf 24,9 Prozent beschränkt bleiben.
Die Unternehmen für Personen- und Güterverkehr werden in einer Subholding unter dem eigentlichen Konzernvorstand zusammengefasst, die «DB Mobility Logistics» heissen wird. Für sie arbeiten künftig rund 170'000 der 240'000 Mitarbeiter.
Daneben gibt es weiterhin Gesellschaften für Netz, Stationen und DB Energie, die ebenso wie die Holding des Gesamtkonzerns vollständig in Bundesbesitz bleiben werden.
Der am Vortag aufgeflammte Streit zwischen Arbeitgebern und der Tarifgemeinschaft aus Transnet und GDBA über den Struktursicherungs-Tarifvertrag wurde nach übereinstimmenden Angaben beider Seiten beigelegt.
Der Vertrag in dem die Eigentumsverhältnisse festgeschrieben und betriebsbedingte Kündigungen wegen der Privatisierung bis 2023 ausgeschlossen werden, wurde unterschrieben.
Holding wie Subholding werden teilweise in Personalunion geführt. Vorsitzender beider Vorstände ist bis auf weiteres Hartmut Mehdorn, Finanzchef Diethelm Sack. Der ehemalige Transnet-Chef Norbert Hansen wird Arbeitsdirektor in der Konzernholding.
Die bisherige Personalchefin der Dach-Holding, Margret Suckale, ist künftig Vorstand Personal und Dienstleistungen der Subholding und trägt damit zusätzlich die Verantwortung für Betriebe, in denen rund 30'000 Menschen arbeiten.
(ap/sprm)
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