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EURO-08-Drohnen schränken Flugverkehr ein

Freitag, 2. Mai 2008, 16:21 Uhr, Aktualisiert 17:18 Uhr

Gesperrte Korridore für Zivilluftfahrt

Zur Unterstützung der Polizei werden rund um die EURO 2008-Stadien unbemannte ferngesteuerte Überwachungs-Drohnen eingesetzt. Das führt zu zusätzlichen Einschränkungen für den zivilen Luftverkehr.

Drohne im Überwachungseinsatz
Mit solchen Drohnen soll das Gebiet rund um die EURO 2008-Stadien überwacht werden. (keystone/microdrones)

Damit die Drohnen in die Lufträume über Basel, Bern und Zürich einfliegen können, braucht es so genannte Zuführ-Lufträume. Im Interesse der Flugsicherheit hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) diese mit Einschränkungen für den zivilen Luftverkehr belegt.

Bereits Mitte April hatte der Bundesrat beschlossen, dass während der EURO 2008 in einem Umkreis von 22 Kilometern rings um die Spielorte in Basel, Bern, Genf und Zürich grundsätzlich keine zivilen Luftfahrzeuge im Sichtflug verkehren dürfen.

Hinzu kommen nun die Zuführ-Lufträume, die für den zivilen Luftverkehr ebenfalls gesperrt werden. Diese Massnahme ist laut BAZL nötig, damit die Drohnen sicher von den Militärflugplätzen in die Zonen rund um die Stadien fliegen können.

Die Zuführlufträume sind etwa 5,5 Kilometer breit und erstrecken sich über ein Gebiet zwischen den Flugplätzen Payerne, Emmen und Basel-Mühlhausen.

Aktiv sein werden die Zuführ-Lufträume in der Regel vier Stunden vor Spielbeginn bis längstens 2.00 Uhr in der folgenden Nacht. Der Entscheid über den Einsatz von Drohnen liegt bei den zuständigen Polizeistellen.

(sda/bisj/hael)

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J. Simon, erlach

Verfasst am: 3.5.2008 0:29

Normalität

Für einen Anlass wie die Euro 08 mögen die... mehr

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