International
Mahnwache in Amstetten
Täter wird nächste Woche vernommen
Bei strömendem Regen haben am Dienstagabend mehr als 200 Menschen ihre Verbundenheit mit den Opfern von Josef Fritzl zum Ausdruck gebracht. Der Inzest-Täter Josef Fritzl sitzt derweil in Untersuchungshaft. Der 73-Jährige soll erst nächste Woche befragt werden.
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Für die kommenden Tage seien keine Befragungen geplant, teilte die Behörde in St. Pölten mit. Derzeit gebe es keinen Bedarf. Sollte sich jedoch zuvor die Notwendigkeit einer Befragung ergeben, sei dies möglich.
Nur wenige Meter neben dem Kellerverlies von Amstetten hat vor neun Jahren zuletzt eine Heizkessel-Kontrolle stattgefunden.
Da der Heizraum aber ein eigener, abgeschlossener Raum sei, sei das Verlies mit den damals drei dort Gefangenen nicht entdeckt worden, sagte der Sprecher des Bürgermeisters vom Amstetten. Der Raum befand sich den Angaben zufolge ausserhalb des Verlieses.
Der Eingang zu dem Verlies sei zudem mit einem Regal verstellt und so nur schwer zu entdecken gewesen, wird der Sprecher zitiert.
Bereits am Dienstag hatten die Behörden auf einer Pressekonferenz verklärt, es habe mehrere Hausbesuche des Jugendamts gegeben, ohne dass den Sozialarbeitern etwas aufgefallen sei.
(agenturen/sper)
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