International
Europarat geht Organhandelsvorwürfen nach
Gerüchte aus Del Pontes Buch untersucht
Der Europarat wird sich mit Hinweisen auf einen kosovarischen Handel mit Organen von serbischen Gefangenen befassen. Ein russisches Mitglied des Europarates hat eine Motion eingereicht, die eine Untersuchung der Gerüchte aus Del Pontes Buch verlangt.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der Schweizer Parlamentarier in Strassburg, Andreas Gross, bestätigte eine entsprechende Meldung von Radio DRS.
Die ehemalige Chefanklägerin des UNO-Tribunals für das ehemalige Jugoslawien, Carla Del Ponte, hatte in ihrem Buch «Die Jagd, ich und die Kriegsverbrecher» («La Caccia, io e i criminali di guerra») Gerüchte über diesen Organhandel beschrieben.
Mitglieder der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) sollen rund 300 Serben nach Nordalbanien verschleppt haben, ihnen dort verwertbare Organe entnommen und sie dann ermordet haben.
Dies habe sich nach der Stationierung der NATO-Truppen im Sommer 1999 und mit Wissen hoher UCK-Mitglieder ereignet. Die Beweise hätten jedoch nicht für ein Verfahren gereicht.
Laut Gross hätten die Chefs aller fünf Fraktionen in der vergangenen Woche grünes Licht für die Untersuchung gegeben. Die Motion müsse nun geprüft werden, was aber eine formelle Sache sei.
Anschliessend werde im Rechtsauschuss ein Berichterstatter bestimmt, der die Sache untersuche und einen Bericht verfasse. Dies werde wohl im Juni geschehen.
Das Haager Tribunal hatte die Hinweise von Del Ponte kürzlich bestritten. Auch nach intensiven Ermittlungen gebe es keine «substanziellen» Hinweise, die eine Einschaltung des Kriegsverbrecher-Tribunals erlaubten, bekräftige eine Sprecherin in Den Haag.
(sda/hers)
Meldungen im Tagesverlauf
- Weirather: «Podestplatz in Abfahrt war Überraschung»
- Die USA auf der Suche nach altem Glanz
- Napoli verliert im Cup, Lazio mit verrücktem Sieg
- Von Bergen verletzt und für Nati fraglich
- Bittere Rache an Exil-Syriern in der Schweiz
- USA: Startschuss zur «atomaren Renaissance»
- Barack Obama, der «Beschützer der Mittelschicht»
- Berlinale: Prominenz schlottert auf dem roten Teppich
- Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
- Kadetten-Kantersieg gegen desolates Sarajevo
- Tschagajew schimpft über Genfer Justiz – und isst wieder
- Wer seine Gesundheit als sehr gut einschätzt, lebt länger
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven
- Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch


Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Verschneiter Ätna spuckt Lava
Das Aus für Spaniens «Tyrannenjäger»
Bittere Rache an Exil-Syriern in der Schweiz
USA: Startschuss zur «atomaren Renaissance»
Barack Obama, der «Beschützer der Mittelschicht»
Berlinale: Prominenz schlottert auf dem roten Teppich
Wer seine Gesundheit als sehr gut einschätzt, lebt länger
Dutzende tote Vögel im Berner Jura
Tödlicher Unfall: Verfahren gegen Staatsanwältin
Bahnhofstrasse so teuer wie noch nie
Hersteller will Preis für Gripen senken
Transparenz bei Kampfjet-Beschaffung gefordert
US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz
Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich














