Schweiz
Verstärkter Einsatz gegen Malaria
Wirtschaft und Zivilgesellschaft engagieren sich
Im Kampf gegen die Malaria bündeln Schweizer Akteure ihre Kräfte in der Swiss Malaria Group (SMG). Zehn Akteure aus dem öffentlichen Sektor, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft wollen die Wirkung ihrer Tätigkeit vor Ort verstärken.
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Die SMG präsentierte sich zum Weltmalariatag in Basel. Gemeinsam ist den SMG-Partnern, dass sie im Kampf gegen die Infektionskrankheit, die jährlich immer noch über eine Million Tote fordert, eine Pionierrolle einnehmen.
Zu ihren Schwerpunkten zählt die SMG die Stärkung bestehender Gesundheitssysteme und die Entwicklung innovativer Lösungen, die auch die ärmsten Bevölkerungsgruppen erreichen.
Hierfür sollen die für einen wirksamen Kampf gegen die Malaria nötigen Aktionen koordiniert werden. Dazu gehören gemäss Mitteilung Informationskampagnen ebenso wie die Verwaltung und Abgabe von Medikamenten und Präventionsmaterial, die Ausbildung des Pflegepersonals oder die Finanzierung der Behandlung und die Entwicklung neuer Therapieansätze wie beispielsweise eine Impfung.
Daneben will die SMG die Schweizer Bevölkerung stärker für die Probleme sensibilisieren, die die Malaria mit jährlich 350 bis 500 Millionen Ansteckungen in vielen Ländern des Südens verursacht. Zugleich soll die «offizielle Schweiz» ermutigt werden, Organisationen im Kampf gegen die Tropenkrankheit verstärkt zu unterstützen.
Neben der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Bundes gehören der SMG das Schweizerische Tropeninstitut in Basel, das Schweizerische Rote Kreuz (SRK), Solidarmed, Medicines for Malaria Venuture, Roll Back Malaria und die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung an. Die Privatwirtschaft ist mit Novartis, Mepha und Syngenta vertreten.
(sda/bosy)
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