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Sichere Abfallkübel gegen den Bär

Donnerstag, 17. April 2008, 11:55 Uhr, Aktualisiert 20:39 Uhr

Prototypen werden in Zoo getestet

Der WWF hat zwei Prototypen von bärensicheren Abfallbehältern vorgestellt. Sie sollen in den kommenden Wochen in einem Bärengehege in einem Schweizer Zoo getestet werden. Georg Brosi, Vorsteher des Bündner Amtes für Jagd und Fischerei, sagte, erst aufgrund von Ergebnissen dieser Tests könnten Empfehlungen für den Einsatz solcher Abfallbehälter abgegeben werden.

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Bärensichere Abfallbehälter

Bei den bärensicheren Abfallkübeln handelt es sich um ein Element einer ganzen Kampagne bezüglich Abfallentsorgung im Zusammenhang mit der Wiederansiedlung des Bären. Diese umfasse drei Ebenen, so Brosi.

Der Kanton ist verantwortlich für die Abfälle auf abgelegenen Strassen, die Gemeinden haben die Kompetenz über die Entsorgung innerhalb der Gemeinde und zuletzt müssen auch die Bürger sich überlegen, welche Folgen ihr Kompost oder ein weggeworfenes Sandwich im Zusammenhang mit einem Bären haben.

Zum Verständnis verwies Brosi auf die grossen Fuchspopulationen in Schweizer Städten. Auch hier werden vielschichtige Strategien gefahren, um die Tiere von Abfällen fernzuhalten.

Marcel Strebel, Geschäftsführer und Entwickler dieser Abfallsysteme, sagte, das Produkt sei «reif», um ab Band gelassen zu werden. Seine Firma habe bereits Offerten zum Beispiel nach Graubünden herausgegeben.

Das Unternehmen hat zwei Typen von den so genannt «animal-proof» (tiersicheren) Abfallbehältern im Angebot. Das 360 Liter umfassende Modell aus Kunststoff wurde in Hommage an den erschossenen Bären «JJ3» getauft. Es soll 400 bis 500 Franken kosten und ist vergleichbar mit den bereits existierenden Grünabfallbehältern.

Für rund 2000 Franken gibt es ein kleineres, aber solideres Modell. Dieser Chromstahlbehälter wird mit einem Betonsockel verankert.

Die bärensicheren Kübel können eine Geruchsemission nicht verhindern. Ein Bär hat zudem eine so feinen Riecher, dass er gar durch Beton hindurch Gerüche wahrnehmen kann. Jedoch sei anzunehmen, dass der Bär mit der Zeit aufgebe, sich also nicht mehr dem bewohnten Gebiet nähere, wenn er lernt, dass er die Abfallbehälter nicht öffnen kann, meinte Strebel.

(sda/sf/fref)

Kommentare aktiv...

yvonne

Verfasst am: 19.4.2008 8:31

Bärenfan

Auch ich liebe Bären, aber denken wir an die... mehr

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hmm

Verfasst am: 17.4.2008 19:07

komisch

ich habe mal eine bärenkennerin gehört, die... mehr

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Peter

Verfasst am: 17.4.2008 18:08

Noch so ein geistreicher Kommentar

Frag mal die Wildhüter, die dem verzogenen... mehr

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