Wirtschaft
Arnold bekräftigt Widerstand gegen Kurer
Ex-UBS-Chef weiter gegen designierten VR-Präsidenten
Der frühere Konzernchef der UBS, Luqman Arnold,hat seinen Widerstand gegen die Wahl von Peter Kurer zum Nachfolgervon Marcel Ospel als Verwaltungsratspräsident der Grossbank bekräftigt.
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Von den bestqualifizierten Schweizer Kandidaten sei offenbar kein einziger kontaktiert worden, heisst es in einer Mitteilung von Arnolds Beteiligungsgesellschaft Olivant. Zu diesen gehörten Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der frühere UBS-Investmentchef Markus Granziol und der Präsident von Barclays Capital, Hans-Jörg Rudloff.
Der von der Grossbank vorgeschlagene Chefjurist Peter Kurer wird von Arnolds Olivant erneut als «Insider» kritisiert. Als Mitglied der UBS-Geschäftsleitung bringe er als Verwaltungsratspräsident nicht die nötige Objektivität mit und repräsentiere auch nicht den Bruch mit den «insulären» Corporate-Governance-Traditionen in der UBS.
Kurer soll nach Ansicht von Olivant allenfalls als Interims- Präsident gewählt werden, bis ein neuer Kandidat gefunden ist. Die Beteiligungsgesellschaft kritisiert zudem, dass an der Generalversammlung vom 23. April alle zwölf Verwaltungsratssitze neu besetzt weren sollen.
Luqman Arnold war Anfang April mit seiner Opposition gegen die Nomination von Kurer an die Öffentlichkeit getreten. Er forderte zudem für die UBS eine Trennung von Investment Bank und Vermögensverwaltung. Olivant besitzt nach eigenen Angaben einen Anteil an der UBS von 0,7 Prozent.
(ap/koua)
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