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GastroSuisse hat nichts zu klagen

Mittwoch, 16. April 2008, 16:56 Uhr, Aktualisiert 21:17 Uhr

Ausgaben für Essen und Trinken sind gestiegen

Das Schweizer Gastgewerbe hat letztes Jahr von der guten Schweizer Konjunkturlage profitiert. Für Essen und Trinken in Gastlokalen wurden laut dem Branchenverband GastroSuisse 19 Milliarden Franken ausgegeben, 13 Prozent mehr als 2006. Vermehrt Zuspruch fand die traditionelle Gastronomie.

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Gastgewerbe im Hoch

GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli zog an der Jahresmedienkonferenz eine positive Bilanz über das vergangene Jahr. Das stark auf konjunkturelle Schwankungen reagierende Gastgewerbe habe besonders von der guten Konsumentenstimmung sowie den höheren verfügbaren Einkommen profitiert. Zudem bemühten sich mehr Gastgeber um aktuelle, attraktive Angebote.

Die Bereiche Restauration und Beherbergung erwirtschafteten gemäss den Angaben einen Jahresumsatz von insgesamt 24 Milliarden Franken. Von den 19 Milliarden Franken, die auf die Restauration entfielen, machte das Essen rund zwei Drittel aus, das Trinken den Rest, wie der gleichentags veröffentlichte «Branchenspiegel» von GastroSuisse zeigt.

Im Trend sind laut Künzli gesunde Lebensmittel, angepasste Portionengrössen sowie vielseitigere Kombinationen von Hauptspeisen und Beilagen.

In der herkömmlichen Gastronomie wurde laut GastroSuisse der seit Jahren rückläufige Trend bei den Ausgaben gestoppt. Zwar nahm die Frequenz der Besuche ab, doch wurde bei einer Konsumation mehr Geld ausgegeben als im Vorjahr.

Zu den Gewinnern gehörte auch die Schnellverpflegungsgastronomie, die ihre Bedeutung vor allem bei Jüngeren und Frauen steigern konnte.

Künzlis Ausblick fiel verhalten aus. Es scheine sich abzuzeichnen, dass der Höhepunkt des gegenwärtigen Konjunkturzyklus überschritten sei, sagte er. Die starken Beben an den Finanzmärkten sowie die Verunsicherung von Anlegern und Konsumenten durch die Probleme der grossen Schweizer Banken blieben nicht ohne Folgen: «Die Realwirtschaft wird davon in Mitleidenschaft gezogen werden», sagte Künzli.

Das Gastgewerbe zählt mit 28'000 Betrieben, 228'000 Beschäftigten und 9000 Lehrlingen zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen. GastroSuisse ist laut eigenen Angaben mit 21'016 Mitgliedern der grösste nationale Arbeitgeberverband für Hotellerie und Restauration.

Verbandsdirektor Florian Hew hob die Bedeutung des seit 1972 bestehenden Landes-Gesamtarbeitsvertrages (L-GAV) hervor. Das Gastgewerbe führe mit den Sozialpartnern strategische Gespräche zur grundsätzlichen Überarbeitung des L-GAV.

Auch die Arbeitnehmerseite müsse akzeptieren können, dass die Situation im Gastgewerbe nicht vergleichbar sei mit jener in andern Dienstleistungsbranchen, die sich auf die Fünf-Tage-Woche und auf Bürostunden ausrichteten.

(ap/horm)

Kommentare aktiv...

Sfumato

Verfasst am: 19.4.2008 10:25

ohne Rauch ganz sicher besser

Sobald ein Rachverbot kommt, werden auch wir und... mehr

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Raucher

Verfasst am: 17.4.2008 14:24

Gastro Ticino

In der Zusammenfassung fehlt, dass laut Gastro... mehr

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walti

Verfasst am: 17.4.2008 14:01

von wegen abzocke

in basel können wir gottlob ausweichen ins... mehr

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