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UBS: Merz rechnet mit 2 Mrd. Steuereinbussen

Dienstag, 1. April 2008, 14:11 Uhr, Aktualisiert 22:15 Uhr

Finanzminister sieht Wechsel an UBS-Spitze positiv

Bundesrat Hans-Rudolf Merz begrüsst die jüngsten Massnahmen der UBS. Der Finanzminister befürchtet allerdings wegen der Milliardenverluste der Grossbank Steuerausfälle in Milliardenhöhe.

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Insgesamt rechnet Merz mit Einbussen für die Bundeskasse von je einer Milliarde Franken in diesem und im nächsten Jahr, wie er gegenüber der «Tagesschau» sagte. Dass die UBS dieses Jahr keine Gewinnsteuer abliefern werde, sei jedoch bereits im vergangenen Herbst absehbar gewesen.

Den erneuten Milliarden-Abschreiber bei der UBS bedaure es sehr. «Dies ist kein gutes Zeichen, anderseits ist es nun auch wichtig, dass die UBS den Boden wieder findet», so Merz weiter. Er schätze die Reaktion der Bank, unter anderem neues Kapital zu beschaffen und den Verwaltungsrat zu erneuern, als positiv ein.

Zum Risiko befragt, erklärte Merz, die Eigenmittel seien immer erfüllt gewesen - dafür habe die Eidgenössische Bankenkommission gesorgt.

Für den Finanzplatz Schweiz befürchtet Merz offenbar keinen nachhaltigen Reputationsverlust. Die Art und Weise, wie man auf die Krise reagiert habe, verdiene Vertrauen in den Finanzplatz, ergänzte der Bundesrat gegenüber Radio DRS.

(sf/schj)