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Google muss Bilder aus Dienst entfernen

Freitag, 7. März 2008, 3:07 Uhr, Aktualisiert 08:14 Uhr

US-Armee in Sorge um Stützpunkte

Der Internetkonzern Google hat auf Druck der US-Regierung Bilder von Militärstützpunkten aus seinem Strassenkartendienst Street View entfernt. Dies bestätigten das Verteidigungsministerium und ein Unternehmenssprecher.

Blick auf Google Street View.
Das US-Militär will keine Stützpunktbilder bei Google Street View. (reuters)

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«Der Dienst zeigt wirklich, wo all die Wachposten sind. Er zeigt, wie die Barrieren hoch und runter fahren», sagte General Rene Renuart vom Verteidigungsministerium. «Ich denke, das ist ein echtes Sicherheitsrisiko für unsere Militäreinrichtungen.»

Die Armee habe Google-Mitarbeitern nun verboten, auf dem Gelände von Kasernen Aufnahmen zu machen. Konzernsprecher Larry Yu erklärte hingegen, die Mitarbeiter sollten nur Ansichten aufnehmen, die von öffentlichen Strassen zu sehen seien. «Es verstösst gegen Googles Richtlinien, dass ein Fahrer Zugang zu einem Stützpunkt verlangt.»

Street View zeigt im Rahmen des Dienstes Google Maps Strassenansichten aus 30 US-Städten. Die Nutzer können mit der Maus durch die Orte fahren und den Blick um 360 Grad schwenken. Der Dienst ist auch aus Datenschutzgründen umstritten.

(sda/kokb)