Schweiz
«Schweizer Bankgeheimnis in Gefahr»
Datenschützer Hanspeter Thür schlägt Alarm
Die Auslagerung von Dienstleistungen durch die Schweizer Banken ins Ausland gefährdet das Bankgeheimnis. Zu dieser Einschätzung kommt der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür im Gespräch mit «10vor10».
Insbesondere die Auslagerung in Länder «die weniger strenge Bestimmungen» haben, sei gefährlich, betont Thür. Vor diesem Hintergrund könnten sensible Daten von Schweizer Banken künftig nicht mehr sicher sein.
Verantwortlich für die zu befürchtende Daten-Krise sind laut Thür die Finanzinstitute selber und die Eidgenössische Bankenkommission (EBK). Denn die EBK verteidige das Bankgeheimnis «in internationalen Verhandlungen zu wenig konsequent».
Es müssten «mehrere Dinge» geschehen, «wenn wir das Bankgeheimnis retten wollen», ergänzt der Datenschützer gegenüber «10vor10». Einerseits müsse in der Schweiz eine Diskussion über die Risiken neuer Techniken im Bankensektor stattfinden. Auf der anderen Seite müsse sich die Schweiz in internationalen Verhandlungen besser verkaufen: «Hier steht vor allem der Bundesrat in der Verantwortung», fügt Thür hinzu.
(sf/halp)
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hmm
Verfasst am: 1.3.2008 20:19
ein witz!
die banken selber sorgen für die offenlegung des... mehr
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manurhf
Verfasst am: 1.3.2008 14:08
CH=BG
was wäre die Schweiz ohne Bankgeheimnis?
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Andres
Verfasst am: 1.3.2008 14:05
Steuerhinterziehung
Was haben wir nur für einen Datenschützer.... mehr
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