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«Schweizer Bankgeheimnis in Gefahr»

Freitag, 29. Februar 2008, 18:20 Uhr, Aktualisiert 22:04 Uhr

Datenschützer Hanspeter Thür schlägt Alarm

Die Auslagerung von Dienstleistungen durch die Schweizer Banken ins Ausland gefährdet das Bankgeheimnis. Zu dieser Einschätzung kommt der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür im Gespräch mit «10vor10».

Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür.
Thür sieht beim Schutz des Bankgeheimnisses nicht zuletzt den Bundesrat in der Pflicht. (reuters)

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Insbesondere die Auslagerung in Länder «die weniger strenge Bestimmungen» haben, sei gefährlich, betont Thür. Vor diesem Hintergrund könnten sensible Daten von Schweizer Banken künftig nicht mehr sicher sein.

Verantwortlich für die zu befürchtende Daten-Krise sind laut Thür die Finanzinstitute selber und die Eidgenössische Bankenkommission (EBK). Denn die EBK verteidige das Bankgeheimnis «in internationalen Verhandlungen zu wenig konsequent».

Es müssten «mehrere Dinge» geschehen, «wenn wir das Bankgeheimnis retten wollen», ergänzt der Datenschützer gegenüber «10vor10». Einerseits müsse in der Schweiz eine Diskussion über die Risiken neuer Techniken im Bankensektor stattfinden. Auf der anderen Seite müsse sich die Schweiz in internationalen Verhandlungen besser verkaufen: «Hier steht vor allem der Bundesrat in der Verantwortung», fügt Thür hinzu.

(sf/halp)

Kommentare aktiv...

hmm

Verfasst am: 1.3.2008 20:19

ein witz!

die banken selber sorgen für die offenlegung des... mehr

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manurhf

Verfasst am: 1.3.2008 14:08

CH=BG

was wäre die Schweiz ohne Bankgeheimnis?

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Andres

Verfasst am: 1.3.2008 14:05

Steuerhinterziehung

Was haben wir nur für einen Datenschützer.... mehr

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