International
Südafrika gibt Elefanten zum Abschuss frei
Tierschützer drohen mit Protesten
Südafrika erlaubt erstmals seit 1995 den Abschuss von Elefanten. Das Töten der Tiere sei eine Möglichkeit, die wachsende Population unter Kontrolle zu halten, erklärte die Regierung.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Zahl der Elefanten stieg im Krüger-Nationalpark seit 1994 von 8000 auf über 20'000 Tiere. Die Erlaubnis tritt am Freitag in Kraft.
Tierschützer drohten, zum Boykott des Tourismus aufzurufen und rechtliche Schritte gegen die Maßnahme einzuleiten.
Die Aufhebung des Abschussverbots ist Teil einer neuen Politik der Regierung zum Management der Elefantenpopulation. Das Fangen von wilden Elefanten zu kommerziellen Zwecken wie Elefanten-Safaris soll demnach verboten werden.
Umweltminister Marthinus van Schalkwyk erklärte, es würden nun auch Regelungen zum Umgang mit den ungefähr 120 in Gefangenschaft lebenden Elefanten erarbeitet. Es habe etliche Beschwerden gegeben, dass Tiere misshandelt würden.
Der Minister äußerte sich nicht dazu, wie viele Elefanten getötet werden könnten. Er erklärte lediglich, Angaben von 2000 bis 10'000 Tieren, die von Interessengruppen genannt würden, seien übertrieben. Das Töten von Elefanten sei immer eine letzte Option und werde nur unter strengen Auflagen erlaubt.
Seit 2003 hatte die Regierung wiederholt in Experten-Konferenzen nach Alternativen gesucht, viele davon aber als zu aufwendig verworfen.
(sda/ap/bers)
Meldungen im Tagesverlauf
- New Jersey Devils stehen im Stanley-Cup-Final
- (All-) tagstauglich: ISS fängt privaten Raumfrachter
- «Massaker» in Syrien: UNO-Beobachter untätig?
- Kahlschlag im Urwaldschutz: Brasiliens Präsidentin greift ein
- Zweitwohnungs-Arbeitsgruppe in der Kritik
- Barcelona gewinnt Copa del Rey
- Blerim Dzemaili fällt für die Testspiele aus
- «Arena»: «Selbst Initianten wissen nicht, was alles Staatsverträge sind»
- DFB-Bundesgericht weist Hertha-Einspruch ab
- Bankia und Katalonien am Bettelstab
- Russland mit Remis gegen Uruguay
- VatiLeaks: Kammerdiener des Papstes in Haft, Vatikanbankchef geht
- Grenchner Schenkkreismord: Lebenslänglich für alle Angeklagten
- Berlusconi fordert Direktwahl des Präsidenten
- Deutscher Bundesrat berät über Steuerabkommen am 15. Juni
- Widmer-Schlumpf verteidigt in Wien Steuerabkommen


«Arena»: «Selbst Initianten wissen nicht, was alles Staatsverträge sind»
Schweizer sind am liebsten allein
Dragovic entschuldigt sich bei Maurer – diesmal richtig
Zweitwohnungs-Arbeitsgruppe in der Kritik
(All-) tagstauglich: ISS fängt privaten Raumfrachter
«Massaker» in Syrien: UNO-Beobachter untätig?
Kahlschlag im Urwaldschutz: Brasiliens Präsidentin greift ein
Schweizer Sonnenflieger schneller als geplant in Madrid
Griechisches Parlament aufgelöst
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
«Obszöne» Lady Gaga spaltet Indonesien
Atomausstieg – Bund plant 800 grosse Windkraftanlagen
Deutscher Bundesrat berät über Steuerabkommen am 15. Juni
UNO-Chef fordert mehr Schweizer Blauhelme





















