Vermischtes
Flocke entwickelt Raubtiermanieren
Wilde Spiele der Eisbärin
«Flocke zerlegt alles», sagte der Tierarzt des Nürnberger Zoos. Das inzwischen 8,25 Kilogramm schwere Jungtier habe gelernt, Krallen und Zähne einzusetzen: «Wir müssen aufpassen, dass sie nichts von ihren Plüschtieren abbeisst und werden stabileres Spielzeug besorgen.»
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Auch die als Kälteschutz in ihrer Box angebrachte Styroporschicht habe wieder entfernt werden müssen, weil die Bärin damit begann, sich durch das Dämmmaterial zu graben, berichtete der Tierarzt.
Flocke werde auch zunehmend agiler, trinke täglich eineinhalb Liter Kunstmilch und schlafe nach der Fütterung nur noch ein Viertelstündchen. Danach wolle sie spielen. So beschäftigten sich die Pfleger täglich bis zu eineinhalb Stunden mit der kleinen Bärin und «kaspern mit ihr rum».
Zu einem regelrechten Poesie-Album für Flocke entwickelte sich das Gästebuch im Internet. Mehr als 800 Grüsse sind nach Angaben der Stadt bereits nachzulesen. Etwa 90 Prozent der internationalen Einträge kommen aus den USA, Kanada, Österreich und der Schweiz. Die Fans wenden sich direkt an Flocke, danken aber auch den Pflegern und der Zooleitung für deren Fürsorge.
(ap/webj)
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